Globale Fragen. Internationale Perspektiven. Dialog in den Ländern.
Internationale Konflikte, geopolitische Veränderungen und globale Ungleichheiten stellen Politik und Gesellschaft vor grundlegende Herausforderungen. Wie kann internationale Zusammenarbeit unter veränderten Bedingungen gelingen? Welche Interessen und Perspektiven müssen dabei berücksichtigt werden? Und welche Verantwortung tragen Politik und Gesellschaft in Deutschland?
Die Stiftung Entwicklung und Frieden (sef:) schafft Raum, um diese Fragen wissenschaftlich fundiert, international und aus unterschiedlichen politischen und gesellschaftlichen Perspektiven zu diskutieren. Seit ihrer Gründung auf Initiative Willy Brandts im Jahr 1986 bringt sie Menschen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammen. Als unabhängige, überparteiliche Stiftung fördert sie den offenen Austausch über Wege zu einer friedlichen, gerechten und nachhaltigen globalen Entwicklung.
Entwicklung und Frieden zusammendenken
Die Überzeugung, dass Frieden und Entwicklung untrennbar miteinander verbunden sind, prägt die Arbeit der sef: seit ihrer Gründung. Angesichts geopolitischer Machtverschiebungen, wachsender Konflikte und tiefgreifender globaler Veränderungen ist dieser Gedanke aktueller denn je.
Unter dem Leitthema „Globale Entwicklung (gerecht) gestalten“ beschäftigt sich die sef: mit den Herausforderungen internationaler Zusammenarbeit und den politischen Gestaltungsmöglichkeiten in einer Welt im Umbruch. Sie beleuchtet unterschiedliche Interessen und Zielkonflikte und diskutiert Ansätze für eine friedliche und gerechte Gestaltung globaler Entwicklungen.
Wissenschaftlich fundiert. International vernetzt. Offen im Dialog.
Die sef: verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit Erfahrungen aus der politischen Praxis. In ihren Veranstaltungen bringt sie unterschiedliche Positionen zusammen und ermöglicht einen fundierten, auch kontroversen Austausch über internationale Entwicklungen und politische Handlungsoptionen.
Ein besonderes Anliegen ist die Einbindung von Perspektiven aus anderen Weltregionen, insbesondere aus Ländern des Globalen Süden. Denn internationale Herausforderungen lassen sich nur verstehen und tragfähige Lösungsansätze entwickeln, wenn unterschiedliche Erfahrungen, Interessen und Sichtweisen einbezogen werden.
Globale Debatten in den Ländern
Getragen von den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Sachsen, verbindet die sef: internationale Debatten mit politischen und gesellschaftlichen Fragestellungen in Deutschland.
Ihre besondere Stärke liegt darin, globale Entwicklungen aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten und ihre Bedeutung für die Länder und Kommunen sichtbar zu machen. Zugleich zeigt sie, wie politische Entscheidungen und gesellschaftliches Handeln vor Ort mit globalen Entwicklungen verflochten sind.
Unsere Arbeit
Mit Konferenzen, Dialogveranstaltungen und Publikationen fördert die sef: den Austausch über aktuelle internationale Herausforderungen. Sie schafft Begegnungen zwischen politischen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern, wissenschaftlichen Fachleuten und gesellschaftlichen Akteuren und bringt dabei unterschiedliche internationale Perspektiven miteinander ins Gespräch.
Ihre Publikationen vertiefen zentrale Fragestellungen, vermitteln wissenschaftlich fundierte Analysen und greifen Ergebnisse aus den Dialogveranstaltungen auf. So trägt die sef: dazu bei, globale Zusammenhänge besser zu verstehen und Impulse für politische und gesellschaftliche Debatten zu setzen.
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