Verantwortung(slosigkeit) in der internationalen Politik: Welche Rolle für Deutschland?

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Streitgespräch anlässlich des Erscheinens
der Globalen Trends 2015

Donnerstag, 18. Juni 2015
17.00 Uhr - 19.00 Uhr
Berliner Rathaus, Louise-Schroeder-Saal

Die jüngsten Flüchtlingsdramen im Mittelmeer und in Südostasien geben ebenso Anlass, über die Verantwortung in der internationalen Politikgestaltung nachzudenken wie die täglichen Schreckensbotschaften aus Syrien, der Ukraine oder der diversen von Terrormilizen geplagten afrikanischen Staaten. Aber auch andere globale Herausforderungen, wie etwa der ungebremste Klimawandel, lassen die Frage aufkommen, ob die Politik ihre Verantwortung auf den unterschiedlichsten Ebenen ausreichend wahrnimmt oder ob wir es mit einer zunehmenden Verantwortungslosigkeit oder zumindest einer "Verantwortungsdiffusion" mit unklaren Zuständigkeiten zu tun haben.

Programm

17.00 UhrBegrüßung

Barbara Loth
Staatssekretärin für Integration und Frauen
Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen, Berlin

17.10 UhrVerantwortungs(losigkeit) in der internationalen Politik: Was sagt die Wissenschaft?

Dr. Cornelia Ulbert
Persönliche Mitherausgeberin der Globalen Trends 2015

17.25 UhrStreitgespräch aus politischer und gesellschaftlicher Perspektive

Dr. Thomas Bagger
Leiter des Planungsstabes, Auswärtiges Amt, Berlin

Prof. Dr. Tobias Debiel
Persönlicher Mitherausgeber der Globalen Trends 2015

Dr. Claudia Lücking-Michel MdB
Mitglied im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung,
Deutscher Bundestag, Berlin

Prof. Dr. Harald Welzer
Direktor von FUTURZWEI. Stiftung Zukunftsfähigkeit, Berlin

Moderation
Dr. Ulrike Guérot
Direktorin des European Democracy Lab, Berlin
18.30 UhrUmtrunk

Programm im pdf-Format herunterladen

AKTUELLES

Die globale Flüchtlingskrise:
Wie eine gerechte Antwort aussehen könnte

NEUE AUSGABE ERSCHIENEN

Mit dem Bestreben, Flüchtlinge von ihren Territorien fern zu halten, entziehen sich die westlichen Nationen ihrer historischen und politischen Verantwortung, so die Analyse des renommierten indischen Migrationsforschers B.S. Chimni in den GLOBALE TRENDS. ANALYSEN 03|2018. Chimni fordert deshalb eine gerechte Antwort der internationalen Gemeinschaft auf die globale Flüchtlingskrise. Diese könne nur in einer mehrdimensionalen Strategie bestehen, die im Dialog aller relevanten Akteure erarbeitet werden müsse.

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Von der Agenda 2030 zum Politikwandel. Narrative, Anreize und Strukturen

ANKÜNDIGUNG

Wie können die Bundesländer ressortübergreifende Zielvorstellungen für die SDGs entwickeln? Braucht ein Politikwechsel neue Strukturen? Wie kann ein positives Narrativ den Politikwechsel begleiten? Expertinnen aus den Administrationen und Parlamenten der Bundesländer werden diese Fragen am 18./19. September im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung erörtern. Eine Teilnahme ist nur auf persönliche Einladung möglich.

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sef: JAHRESBERICHT 2017 erschienen

Auch im Jahr 2017 hat die sef: Menschen und Initiativen rund um den Globus aufgespürt und miteinander in Dialog für Frieden, nachhaltige Entwicklung, soziale Gerechtigkeit und den Respekt der Menschenwürde gebracht. Der Jahresbericht fasst die zentralen Ergebnisse unserer Veranstaltungen noch einmal zusammen und gibt einen Überblick über unsere Publikationen und Finanzausgaben.

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sef: STELLENAUSSCHREIBUNG

Die Stiftung Entwicklung und Frieden (sef:) sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine wissenschaftliche Referentin/einen wissenschaftlichen Referenten (Vollzeit). Hauptaufgabengebiete sind die Konzeption sowie die inhaltliche Vor- und Nachbereitung von Veranstaltungen (Projektleitung), die inhaltliche Betreuung von sef: Publikationen und die Mitwirkung an der Öffentlichkeitsarbeit. Die Bewerbungsfrist endet am 1. August 2018.

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How to defend digital rights?

BERICHT ERSCHIENEN

Die Freiheit des Internets ist in vielen Staaten durch Einschränkungen der Netzneutralität oder das Abschalten einzelner Anwendungen eingeschränkt. Aber es gibt Hoffnung. In verschiedenen Weltregionen mobilisiert sich die Zivilgesellschaft um Netzneutralität zu schützen. Über die Erfahrungen von Netzaktivisten in verschiedenen Weltregionen diskutierte die sef: mit ´Gbenga Sesan aus Nigeria und Thomas Lohninger aus Österreich beim Deutsche Welle Global Media Forum 2018.

Lesen Sie die wichtigsten Diskussionsergebnisse in unserem Bericht nach!

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