In einer Zeit eskalierender geopolitischer Spannungen sieht sich die Europäische Union (EU) zunehmend komplexen Wirtschaftsbeziehungen gegenüber. Protektionistische Maßnahmen sind weltweit auf dem Vormarsch, und die Handelsstreitigkeiten mit den Vereinigten Staaten unter der Trump-Administration haben die Anfälligkeit der transatlantischen Handelsbeziehungen offengelegt. Diese Entwicklungen unterstreichen die Notwendigkeit für die EU, ihre Handelsbeziehungen zu diversifizieren und damit ihre Abhängigkeiten gegenüber einzelnen Staaten zu verringern.
Beim Policy Lunch 2025 wollen wir deshalb mit hochrangigen Expertinnen und Experten diskutieren, welche Beiträge die Diversifizierung von Wirtschaftspartnerschaften vor dem Hintergrund einer zunehmend fragmentierten Weltordnung leisten kann, und was es hierbei zu beachten gilt. Welche Rolle können Freihandelsabkommen bei der Verringerung von einseitigen Abhängigkeiten und der Aufrechterhaltung eines regelbasierten Handelssystems spielen? Und wie kann sichergestellt werden, dass sie zu mehr gemeinsamen Wohlstand und Nachhaltigkeit führen und nicht bestehende Gräben vertiefen?
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