Mittwoch, 13. Juni 2018, 10.00-11.00 Uhr
World Conference Center Bonn

Gesprächsrunde im Rahmen des
Deutsche Welle Global Media Forums 2018

“Internet freedom is the new press freedom,” claims the Nigerian Paradigm Initiative. But in 2017, the US Federal Communications Commission (FCC) voted to roll back net neutrality, marking a victory for the broadband industry. This shows that open networks and non-discrimination against applications or content are at stake, even in democratic states. But there is a ray of hope. In recent years, European activists, journalists, media associations, academics, and start-ups organised a powerful movement to protect net neutrality. In 2016, their lobbying for strong net neutrality protection proved successful – as long as the rules decided on at European level are implemented by national telecom regulators.

In many countries, internet freedom is not only threatened by restrictions to net neutrality. It is also endangered by governments shutting down internet applications or ordering telecom companies to cut off citizens from the internet. Global corporations such as Facebook are either unwilling or unable to oppose authoritarian regimes in defence of internet freedom. In African countries, there is a silver lining as well. Citizens are increasingly fighting digital rights abuses in the courts. People are exploring alternative means of civil action to challenge government and corporate restrictions.

In this session, we will tackle the following questions: How can civil society mobilise to defend digital rights? What do activists’ experiences from Europe and Africa have in common? How can internet freedom and net neutrality be preserved around the globe? What can journalists and the media contribute?

Das Programm zur Gesprächsrunde finden Sie hier.

Auf der Seite des Deutsche Welle Global Media Forums können Sie sich für die Gesamtveranstaltung anmelden.

AKTUELLES

Der sef: Beirat im Gespräch

Berlin: „Nachhaltige Bundeshauptstadt“ mit globaler Verantwortung?

KURZBERICHT ERSCHIENEN

Berlin hat in den vergangenen Jahren bereits wesentliche Weichenstellungen in Richtung einer nachhaltigen Entwicklung gesetzt. Wo steht Berlin auf dem Weg zur „Nachhaltigen Bundeshauptstadt“? Welche Ziele soll sich die Stadt setzen? Und wie steht es um Berlins Beitrag zu globaler nachhaltiger Entwicklung? Lesen Sie dazu den Kurzbericht zu unserem Parlamentarischen Abend im Berliner Abgeordnetenhaus am 11. September 2018.

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Global Governance in den Gesellschaften verankern

ANKÜNDIGUNG

Die Kritiker globaler Zusammenarbeit treffen einen wunden Punkt, wenn sie globales Regieren als ein elitäres Projekt kritisieren. Die Rückbindung von Global Governance an die Gesellschaften verbleibt relativ schwach. In unserem Internationalen sef: Expertenworkshop 2018 zielen wir deshalb darauf ab, neue Strategien zu identifizieren, die zu einer fortschreitenden Verankerung globaler Politikgestaltung in der Gesellschaft beitragen könnten.

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Die globale Flüchtlingskrise:
Wie eine gerechte Antwort aussehen könnte

NEUE AUSGABE ERSCHIENEN

Mit dem Bestreben, Flüchtlinge von ihren Territorien fern zu halten, entziehen sich die westlichen Nationen ihrer historischen und politischen Verantwortung, so die Analyse des renommierten indischen Migrationsforschers B.S. Chimni in den GLOBALE TRENDS. ANALYSEN 03|2018. Chimni fordert deshalb eine gerechte Antwort der internationalen Gemeinschaft auf die globale Flüchtlingskrise. Diese könne nur in einer mehrdimensionalen Strategie bestehen, die im Dialog aller relevanten Akteure erarbeitet werden müsse.

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sef: Policy Lunch 2018

The EU in Global Food Governance

BERICHT ERSCHIENEN

Weltweit wird ausreichend Nahrung produziert, um alle Menschen zu ernähren. Dennoch sind 815 Millionen Menschen unterernährt. Gibt es eine globale Vision für die Nahrungsmittel- und Ernährungspolitik? Welche Initiativen und Reformen werden aktuell umgesetzt? Welche Rolle kann die EU einnehmen?

sef: und CIDSE – International Alliance of Catholic Development Agencies diskutierten diese Fragen bei einem Policy Lunch in Brüssel. Lesen Sie jetzt den Bericht!

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Lokale Friedensarbeit stärken – Fundament für dauerhaften Frieden schaffen

BERICHT ERSCHIENEN

Am 30. Mai 2018 diskutierten internationale Expertinnen und Experten in Berlin welchen Beitrag lokale Friedensarbeit zur Prävention und nachhaltigen Friedensschaffung beitragen kann. Beispiele u.a. aus Burundi, Ghana, den Philippinen und Südafrika zeigten die Chancen und Herausforderungen lokaler Friedensarbeit. Lesen Sie in unserem Bericht eine Zusammenfassung der zentralen Diskussionen.

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