SEF-Expertenworkshop 2013

Shifting Parameters. The Post-2015 Process and the Future of International Cooperation for Development

12.-13. September 2013 in Berlin

 

Zum Thema „Shifting Parameters. The Post-2015 Process and the Future of International Cooperation” führt die SEF vom 12.-13. September 2013 ihren diesjährigen Expertenworkshop durch.

Die internationale Entwicklungszusammenarbeit und ihre Paradigmen werden seit Jahren intensiv diskutiert und kritisch hinterfragt –  ein Prozess, der längst noch nicht abgeschlossen  ist. Kristallisationspunkt für die Debatte bildet gegenwärtig das „Post-2015-Projekt“. Zugleich zeichnen sich dauerhafte Machtverschiebungen im internationalen Gefüge ab, die der internationalen Zusammenarbeit künftig ein anderes Gesicht verleihen werden.

Zwei Wochen vor dem MDG-Gipfel 2013 sowie der ersten Sitzung des neuen High-level Political Forum on Sustainable Development zieht der Workshop eine erste Zwischenbilanz. Wie hat sich die Art und Weise, wie Fragen nachhaltiger Entwicklung global diskutiert werden, verändert? Was lehrt uns der Post-2015-Prozess über den gegenwärtigen Zustand der internationalen Beziehungen? Spiegelt sich die veränderte Akteurslandschaft in partizipativeren Prozessen wider und, wenn ja, mit welchen Ergebnissen? Bringt die neue Vielfalt auch das Risiko von Rückschritten mit sich, etwa durch die Absenkung bislang gültiger Standards?

Diese und weitere Fragen werden im Rahmen des Fachworkshops von rund 25 ausgewählten internationalen Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und politischer Praxis mit besonderem Fokus auf der Perspektive einzelner Akteursgruppen erörtert.

Nach einer Auftaktrunde, in der Vertreterinnen und Vertreter der verschiedenen Akteursgruppen den bisherigen Post-2015-Prozess kurz bewerten, sollen in einem offenen Austausch grundlegende Prinzipen und Strukturen einer problemgerechten internationalen Kooperation für Entwicklung unter veränderten geopolitischen Vorzeichen diskutiert werden.

AKTUELLES

Die globale Flüchtlingskrise:
Wie eine gerechte Antwort aussehen könnte

NEUE AUSGABE ERSCHIENEN

Mit dem Bestreben, Flüchtlinge von ihren Territorien fern zu halten, entziehen sich die westlichen Nationen ihrer historischen und politischen Verantwortung, so die Analyse des renommierten indischen Migrationsforschers B.S. Chimni in den GLOBALE TRENDS. ANALYSEN 03|2018. Chimni fordert deshalb eine gerechte Antwort der internationalen Gemeinschaft auf die globale Flüchtlingskrise. Diese könne nur in einer mehrdimensionalen Strategie bestehen, die im Dialog aller relevanten Akteure erarbeitet werden müsse.

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Von der Agenda 2030 zum Politikwandel. Narrative, Anreize und Strukturen

ANKÜNDIGUNG

Wie können die Bundesländer ressortübergreifende Zielvorstellungen für die SDGs entwickeln? Braucht ein Politikwechsel neue Strukturen? Wie kann ein positives Narrativ den Politikwechsel begleiten? Expertinnen aus den Administrationen und Parlamenten der Bundesländer werden diese Fragen am 18./19. September im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung erörtern. Eine Teilnahme ist nur auf persönliche Einladung möglich.

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sef: JAHRESBERICHT 2017 erschienen

Auch im Jahr 2017 hat die sef: Menschen und Initiativen rund um den Globus aufgespürt und miteinander in Dialog für Frieden, nachhaltige Entwicklung, soziale Gerechtigkeit und den Respekt der Menschenwürde gebracht. Der Jahresbericht fasst die zentralen Ergebnisse unserer Veranstaltungen noch einmal zusammen und gibt einen Überblick über unsere Publikationen und Finanzausgaben.

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sef: STELLENAUSSCHREIBUNG

Die Stiftung Entwicklung und Frieden (sef:) sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine wissenschaftliche Referentin/einen wissenschaftlichen Referenten (Vollzeit). Hauptaufgabengebiete sind die Konzeption sowie die inhaltliche Vor- und Nachbereitung von Veranstaltungen (Projektleitung), die inhaltliche Betreuung von sef: Publikationen und die Mitwirkung an der Öffentlichkeitsarbeit. Die Bewerbungsfrist endet am 1. August 2018.

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How to defend digital rights?

BERICHT ERSCHIENEN

Die Freiheit des Internets ist in vielen Staaten durch Einschränkungen der Netzneutralität oder das Abschalten einzelner Anwendungen eingeschränkt. Aber es gibt Hoffnung. In verschiedenen Weltregionen mobilisiert sich die Zivilgesellschaft um Netzneutralität zu schützen. Über die Erfahrungen von Netzaktivisten in verschiedenen Weltregionen diskutierte die sef: mit ´Gbenga Sesan aus Nigeria und Thomas Lohninger aus Österreich beim Deutsche Welle Global Media Forum 2018.

Lesen Sie die wichtigsten Diskussionsergebnisse in unserem Bericht nach!

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