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Globalisierung politisch gestalten

Langfristplanung 2015 - 2020

Mit der Langfristplanung 2015-2020 hat das Kuratorium der Stiftung Entwicklung und Frieden (sef:) im November 2014  den Rahmen für die künftige Stiftungsarbeit vorgegeben.

Dabei ist das Kuratorium von der Grundannahme ausgegangen, dass grenzüberschreitende Problemlagen zunehmen werden, während zugleich ihre Bearbeitung schwieriger wird. Sich verändernde Machtverhältnisse bringen neue Akteure mit unterschiedlichen Interessen ins Spiel. Das wirkt sich unmittelbar auf die Akzeptanz bestehender Regeln für die globale Zusammenarbeit aus. Auch die wachsende Bedeutung nichtstaatlicher Akteure, die einer ganz anderen Handlungs- und Kooperationslogik unterliegen, erhöht die Komplexität globalen Regierens weiter.

Das Kuratorium hat sich auf drei Programmbereiche verständigt, die sich den daraus folgenden Problemkomplexen widmen sollen. Der erste Programmbereich konzentriert sich auf normative Fragestellungen, während sich die beiden anderen Bereiche praktischen Lösungsansätzen in ausgewählten Politikfeldern widmen.

Die drei Programmbereiche sind:

  1. Normative Herausforderungen für Global Governance
  2. Universelle Entwicklungsziele – Regionale und lokale Umsetzung
  3. Internationale Verantwortung in Krisen und Konflikten

Des Weiteren sieht die Langfristplanung vor, den regionalen Schwerpunkt auf Afrika beizubehalten. Die Potsdamer Frühjahrsgespräche dienen explizit der Begleitung afrikanischer regionaler Initiativen und Kooperationsansätze; soweit thematisch sinnvoll, legt die sef: auch bei ihren weiteren Vorhaben besonderen Wert auf den Austausch mit afrikanischen Expertinnen und Experten.

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