Beirat der SEF

Der aus 15 Mitgliedern bestehende Beirat unterstützt die Stiftung in konzeptionellen und wissenschaftlichen Fragen.

Prof. Dr. Lothar Brock

Prof. Dr. Lothar Brock

Vorsitzender des Beirates der Stiftung Entwicklung und Frieden (sef:)

Seniorprofessor an der Goethe-Universität Frankfurt für Politikwissenschaft 
Assoziierter Forscher sowie Projektleiter an der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK), Frankfurt/Main

Lothar Brock war langjähriger Vorsitzender der Kammer der EKD für nachhaltige Entwicklung und Mitglied im International Review Panel des NCCR "North-South" (Bern). Er gehörte der Ethik-Kommission der deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW), dem Vorstand der Vereinigung deutscher Wissenschftler (VDW) und der Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung (auch als Vorsitzender) sowie den Beiräten von Brot für die Welt und des Evangelischen Entwicklungsdienstes an. Als Gastforscher hat er an der Harvard Universität und der University of Texas at Austin gearbeitet. Aktuelle Arbeitsschwerpunkte sind das Verhältnis von Macht und Recht in den internationalen Beziehungen, Fragen der Bildung und des Zerfalls internationaler Ordnungen und des Schutzes von Menschen vor Massenverbrechen.

Dr. Marianne Beisheim

Dr. Marianne Beisheim

© SWP

Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Forschungsgruppe "Globale Fragen", Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), Berlin

Dr. Marianne Beisheim arbeitet seit 2010 als Wissenschaftlerin in der Forschungsgruppe "Globale Fragen" der Stiftung Wissenschaft und Politik, Berlin. Schwerpunkt ihrer Forschungstätigkeiten ist das Thema Global Governance im Bereich nachhaltige Entwicklung. Seit 2006 leitet sie das DFG-geförderte Teilprojekt "Erfolgsbedingungen transnationaler Entwicklungspartnerschaften" im Sonderforschungsbereich 700 "Governance in Räumen begrenzter Staatlichkeit".

Marianne Beisheim studierte Politikwissenschaften und schloss 2002 an der Universität Bremen ihre Promotion ab. Sie arbeitete u.a. als Referentin im Deutschen Bundestag und als wissenschaftliche Hochschulassistentin an der Freien Universität Berlin.

Prof. Dr. Tilman Brück

Prof. Dr. Tilman Brück

Founder and Director of the ISDC – International Security and Development Center in Berlin, Germany.

Professor Tilman Brück is the Founder and Director of the ISDC – International Security and Development Center in Berlin, Germany. He is also Distinguished Senior Fellow at the Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI), Research Affiliate of the Institute for Social Sciences at the University of Lisbon (ICS), Research Fellow at the Institute for the Study of Labor (IZA), and co-founder and co-director of the „Households in Conflict Network (HiCN)“. He was previously Director of SIPRI, Professor of Development Economics at Humboldt-University of Berlin, and Head of the Department of Development and Security at the German Institute for Economic Research (DIW Berlin). He has also worked as a consultant for the BMZ, European Commission, DFID, GIZ, ILO, KfW, OECD, UNDP, UNICEF, USAID and the World Bank. Professor Brück studied economics at Glasgow University and Oxford University and obtained his doctorate in economics from Oxford University.

Professor Brück’s research interests focus on the economics of household behavior and well-being in conflict-affected and fragile economies, including the measurement of violence and conflict in household surveys and the impact evaluation of programs in conflict-affected areas. He has published over thirty articles in peer-reviewed journals (including Journal of Conflict Resolution, Journal of Peace Research, Journal of Comparative Economics, European Journal of Political Economy, and World Development) and edited over a dozen books and special issues of journals on the economics of conflict and insecurity. Professor Brück has led as a principal investigator several impact evaluations in conflict-affected and fragile states.

Prof. Dr. Nicole Deitelhoff

Prof. Dr. Nicole Deitelhoff

Professorin für Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnung, Goethe-Universität Frankfurt am Main, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied, Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK), Frankfurt am Main

Dr. Maja Göpel

Dr. Maja Göpel

Generalsekretärin des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU), Berlin

Maja Göpel ist Generalsekretärin des Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU). Zuvor war sie Leiterin des Berliner Büros des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie, wo sie Transformationsforschung zu resilienten und gerechten Wohlstandsmodellen aus systemischer Perspektive betreibt. Sie ist promovierte Polit-Ökonomin und Diplom-Medienwirtin und arbeitet an Schnittstellen zwischen Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik. Maja lehrt gerne und hat in diversen NGO-Netzwerken zu Ökologie, Globalisierung und Gerechtigkeit gearbeitet bevor sie von 2006-2012 geholfen hat, den World Future Council (WFC) auszubauen.

Nach dem Aufbau von Klima-Energie, Finanzen und Ozeanen hat sie 2008 die Abteilung “Future Justice” gegründet und bis 2012 von Brüssel aus geleitet, die sich auf die Identifikation „bester Gesetze“ für Nachhaltigkeit und die Repräsentanz zukünftiger Generationen in Politik und Recht spezialisiert. 

Hier ist ein Konzept der Verbrechen gegen zukünftige Generationen im Internationalen Strafgerichtshof entstanden, ein internationaler Future Policy Award, sowie eine UN Kampagne für High Commissioner für zukünftige Generationen. Maja ist Mitglied der Balaton Gruppe um Dennis Meadows, Trustee der Foundation for Democracy and Sustainability in Großbritannien und in den wissenschaftlichen Beiräten der Stiftung Entwicklung und Frieden sowie terre des hommes Deutschland tätig. 

Adolf Kloke-Lesch

Adolf Kloke-Lesch

Geschäftsführender Direktor SDSN Germany, Bonn

Adolf Kloke-Lesch war seit August 2012 Assoziierter Wissenschaftler beim Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE). Im November 2014 wurde er Geschäftsführender Direktor
des Sustainable Development Solutions Network (SDSN Germany). Er ist zudem Mitglied in der Fachgruppe Kohärenz der Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE; http://www3.gkke.org/home.html). 
Von 2011 bis 2012 war er Mitglied des Vorstands der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ). Zuvor leitete von 2007 bis 2010 im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) die Abteilung „Globale und sektorale Aufgaben; Europäische und multilaterale Entwicklungspolitik; Afrika, Naher Osten“. 

http://www.die-gdi.de/adolf-kloke-lesch

Prof. Dr. Elke Krahmann

Prof. Dr. Elke Krahmann

Professorin für Politikwissenschaften an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Elke Krahmann ist Professorin für Politikwissenschaften am Institut für Sozialwissenschaften im Fachbereich Politikwissenschaft der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Zuvor war Sie Professorin für International Political Studies an der Privatuniversität Witten/Herdecke und Professorin für Sicherheitspolitik an der Brunel University, London. Seit 2013 ist sie im Rahmen ihres vom Economic and Social Research Council geförderten Projektes „Markets in the Making of Multilateral Military Interventions“ als Gastforscherin an der  Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) in Frankfurt am Main. Von 2003-2008 war sie Lehrstuhlinhaberin an der Universität von Bristol und von 2001-2003 Postdoktorandin an der Universität Harvard. Ihre Forschungsschwerpunkte sind internationale Auβen- und Sicherheitspolitik, nichtstaatliche Akteure in den internationalen Beziehungen und die Kommerzialisierung von Sicherheit.

Prof. Dr. Raimund Krämer

Prof. Dr. Raimund Krämer

Außerplanmäßiger Professor für internationale und vergleichende Politik, Universität Potsdam

Jens Martens

Jens Martens

Geschäftsführender Vorstand des Global Policy Forum Europe, Bonn

Jens Martens ist seit Oktober 2004 Leiter des Europa-Büros des Global Policy Forums (GPF) und seit 2009 zugleich Vorstandsmitglied des Global Policy Forums in New York.

Daneben engagiert er sich bei Social Watch, einem weltweiten Netzwerk von mehreren hundert Gruppen und NGOs, die sich mit Fragen der Armutsbekämpfung und sozialen Gerechtigkeit befassen. Er war von 2003 bis 2009 Mitglied des internationalen Koordinierungsausschusses von Social Watch und von 2006 bis 2009 dessen Ko-Vorsitzender.

Prof. Dr. Henning Melber

Prof. Dr. Henning Melber

Senior Advisor und Direktor Emeritus der Dag Hammarskjöld Stiftung, Uppsala

Henning Melber ist Senior Advisor und ehemaliger geschäftsführender Direktor der Dag Hammarskjöld Stiftung in Uppsala (Schweden). Zudem ist er seit 2013 Professor Extraordinary am Centre for Africa Studiesan der University of the Free State in Bloemfontein und seit Mai 2012 Extraordinary Professor am Department of Political Sciences der Universität Pretoria. 

Von 1992 bis 2000 leitete er die Namibian Economic Policy Research Unit (NEPRU) in Windhoek, danach war er Forschungsdirektor am Nordic Africa Institute in Uppsala (2000-2006). Er ist schwedisches Mitglied im Exekutivkomitee der European Association of Development Training and Research Institutes (EADI).

Prof. Dr. Joanna Pfaff-Czarnecka

Prof. Dr. Joanna Pfaff-Czarnecka

Professorin für Sozialanthropologie und Direktorin am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) an der Universität Bielefeld

Joanna Pfaff-Czarnecka ist seit 2001 Professorin für Sozialanthropologie an der Universität Bielefeld. Sie hat sich auf die Themen Sozialanthropologische Perspektiven auf Globalisierungsprozesse, politische Anthropologie, insbes. Ethnizität und Demokratisierungsprozesse in subnationalen Kontexten, Rechtsethnologie, insbesondere Menschen- und Minderheitenrecht, Anthropology of Home and Belonging spezialisiert. Joanna Pfaff-Czarnecka ist wissenschaftliches Mitglied im Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft e.V. (DFG).

Cornelia Richter

Cornelia Richter

Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), Eschborn

Cornelia Richter ist ab 1. Juli 2012 Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ). Zuvor leitete sie den Fach- und Methodenbereich der GIZ.

Prof. Dr. Siegmar Schmidt

Prof. Dr. Siegmar Schmidt

Professor für Internationale Politik und Analyse und Vergleich politischer Systeme, Universität Koblenz-Landau

Siegmar Schmidt ist Politikwissenschaftler mit den Forschungsschwerpunkten Entwicklung und Demokratie in Afrika, EU-Integration und EU-Außenbeziehungen, Entwicklungspolitik und Deutsche Außenpolitik. Zwischen 2003-2004 war er Inhaber des Willy-Brandt-Lehrstuhls des DAAD an der University of the Western Cape in Kapstadt/Südafrika. Von 2008 bis 2009 war er Austauschprofessor am Claremont College, Kalifornien.

Siegmar Schmidt war langjähriges Mitglied im Verwaltungsrat des Deutschen Entwicklungsdienstes (DED). Er ist als Regionalkoordinator beim Bertelsmann-Transformations-Index für die Regionen östliches und südliches Afrika zuständig.

Prof. Dr. Ulrich Schneckener

Prof. Dr. Ulrich Schneckener

Professor für Internationale Beziehungen & Friedens- und Konfliktforschung, Universität Osnabrück

Ulrich Schneckener ist seit 2009 Professor für Internationale Beziehungen & Friedens- und Konfliktforschung an der Universität Osnabrück, er ist zudem Direktor des dortigen Zentrums für Demokratie- und Friedensforschung (ZeDF). Seine Schwerpunkte sind internationale Konfliktbearbeitung, Fragen von Peace- und Statebuilding sowie Formen nicht-staatlicher Gewalt.

Prof. Dr. Dr. h.c. Dieter Senghaas

Prof. Dr. Dr. h.c. Dieter Senghaas

Senior Fellow am Institut für Interkulturelle und Internationale Studien, Universität Bremen

Dieter Senghaas war bis 2005 Professor für internationale Politik und internationale Gesellschaft, insbesondere Friedens-, Konflikt- und Entwicklungsforschung am Institut für Interkulturelle und Internationale Studien (InIIS) an der Universität Bremen tätig. Seit 2005 ist er Senior Fellow am InIIS.

AKTUELLES

Die globale Flüchtlingskrise:
Wie eine gerechte Antwort aussehen könnte

NEUE AUSGABE ERSCHIENEN

Mit dem Bestreben, Flüchtlinge von ihren Territorien fern zu halten, entziehen sich die westlichen Nationen ihrer historischen und politischen Verantwortung, so die Analyse des renommierten indischen Migrationsforschers B.S. Chimni in den GLOBALE TRENDS. ANALYSEN 03|2018. Chimni fordert deshalb eine gerechte Antwort der internationalen Gemeinschaft auf die globale Flüchtlingskrise. Diese könne nur in einer mehrdimensionalen Strategie bestehen, die im Dialog aller relevanten Akteure erarbeitet werden müsse.

:weitere Infos hier

Von der Agenda 2030 zum Politikwandel. Narrative, Anreize und Strukturen

ANKÜNDIGUNG

Wie können die Bundesländer ressortübergreifende Zielvorstellungen für die SDGs entwickeln? Braucht ein Politikwechsel neue Strukturen? Wie kann ein positives Narrativ den Politikwechsel begleiten? Expertinnen aus den Administrationen und Parlamenten der Bundesländer werden diese Fragen am 18./19. September im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung erörtern. Eine Teilnahme ist nur auf persönliche Einladung möglich.

:weitere Infos hier

sef: JAHRESBERICHT 2017 erschienen

Auch im Jahr 2017 hat die sef: Menschen und Initiativen rund um den Globus aufgespürt und miteinander in Dialog für Frieden, nachhaltige Entwicklung, soziale Gerechtigkeit und den Respekt der Menschenwürde gebracht. Der Jahresbericht fasst die zentralen Ergebnisse unserer Veranstaltungen noch einmal zusammen und gibt einen Überblick über unsere Publikationen und Finanzausgaben.

:weitere Infos hier

sef: STELLENAUSSCHREIBUNG

Die Stiftung Entwicklung und Frieden (sef:) sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine wissenschaftliche Referentin/einen wissenschaftlichen Referenten (Vollzeit). Hauptaufgabengebiete sind die Konzeption sowie die inhaltliche Vor- und Nachbereitung von Veranstaltungen (Projektleitung), die inhaltliche Betreuung von sef: Publikationen und die Mitwirkung an der Öffentlichkeitsarbeit. Die Bewerbungsfrist endet am 1. August 2018.

:weitere Infos hier

How to defend digital rights?

BERICHT ERSCHIENEN

Die Freiheit des Internets ist in vielen Staaten durch Einschränkungen der Netzneutralität oder das Abschalten einzelner Anwendungen eingeschränkt. Aber es gibt Hoffnung. In verschiedenen Weltregionen mobilisiert sich die Zivilgesellschaft um Netzneutralität zu schützen. Über die Erfahrungen von Netzaktivisten in verschiedenen Weltregionen diskutierte die sef: mit ´Gbenga Sesan aus Nigeria und Thomas Lohninger aus Österreich beim Deutsche Welle Global Media Forum 2018.

Lesen Sie die wichtigsten Diskussionsergebnisse in unserem Bericht nach!

:weitere Infos hier