Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Jugendliche in gewaltsamen Lebenswelten
Facetten, Kontexte, Handlungsoptionen
 (pdf)
Sabine Kurtenbach, Rüdiger Blumör, Sebastian Huhn

 

Ursachen und Formen der Mobilisierung von Jugendlichen für Gewalt

Jugendliche und Gewalt
Dimensionen, Risikofaktoren und Bedeutung zentraler Statuspassagen

Sabine Kurtenbach

Zum ambivalenten Verhältnis von Schule und Gewalt
Erscheinungsformen und Gegenmaßnahmen

Lynn Davies

Gefangen im Kreislauf der Gewalt
Jugendliche Flüchtlinge

Jürgen Wintermeier

Verhindertes Erwachsenwerden
Das Beispiel Ruanda

Marc Sommer

 

Psychologische, soziale und gesellschaftliche Dimensionen gewaltsamer Lebenswelten

„Mind the Gap“
Rhetorik und Realität der Gewalt als genderspezifi sche Erfahrung

Helen Brocklehurst

Sequenzielle Traumatisierung
Ein psychologisches Konzept zum Verständnis der Folgen von Krieg für Jugendliche

Johanna Fleischhauer

Die Rolle von Peer-Gruppen
Mehr als ein Ersatz für Familie und staatliche Institutionen?

Siobhán McEvoy-Levy

Inszenierung und Instrumentalisierung von Jugendgewalt
Eine Herausforderung für die Entwicklungszusammenarbeit

Sebastian Huhn, Peter Peetz

 

Individuelle und kollektive Wege aus der Gewalt am Beispiel von Demobilisierungsprogrammen

Demobilisierung als Übergangsritus
Junge Ex-Kombattanten in Kolumbien

Anne Rethmann

Reintegration oder erneute Marginalisierung von Jugendlichen?
Demobilisierung in Liberia

Morten Bøås

Soziales Kapital als Potenzial kollektiver Demobilisierung
Das Beispiel der Motorrad-Taxifahrer in Sierra Leone

Michael Bürge, Krijn Peters

 

Maßnahmen zur Gewaltprävention: Erfahrungsberichte aus der Praxis

Von der Bande zur sozialen Bewegung
Das Beispiel der Almighty Latin King and Queen Nation
Luis Barrios

Spielend Gewalt verlernen?
Ermutigende Praxis-Beispiele aus Kolumbien

Christa-Berta Kimmich

Gewaltprävention durch Jugendförderung
Rolle und Aufgaben der Entwicklungszusammenarbeit

Anna Rau, Tina Silbernagl

Friedenserziehung in einem fragilen Umfeld
Das Beispiel Sri Lankas
Rüdiger Blumör, Ulf Metzger

 

Fazit

Jugendliche in gewaltsamen Lebenswelten
Teufelskreise und Auswege

Sabine Kurtenbach

 

Herausgeber, Autorinnen und Autoren

AKTUELLES

Die globale Flüchtlingskrise:
Wie eine gerechte Antwort aussehen könnte

NEUE AUSGABE ERSCHIENEN

Mit dem Bestreben, Flüchtlinge von ihren Territorien fern zu halten, entziehen sich die westlichen Nationen ihrer historischen und politischen Verantwortung, so die Analyse des renommierten indischen Migrationsforschers B.S. Chimni in den GLOBALE TRENDS. ANALYSEN 03|2018. Chimni fordert deshalb eine gerechte Antwort der internationalen Gemeinschaft auf die globale Flüchtlingskrise. Diese könne nur in einer mehrdimensionalen Strategie bestehen, die im Dialog aller relevanten Akteure erarbeitet werden müsse.

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Von der Agenda 2030 zum Politikwandel. Narrative, Anreize und Strukturen

ANKÜNDIGUNG

Wie können die Bundesländer ressortübergreifende Zielvorstellungen für die SDGs entwickeln? Braucht ein Politikwechsel neue Strukturen? Wie kann ein positives Narrativ den Politikwechsel begleiten? Expertinnen aus den Administrationen und Parlamenten der Bundesländer werden diese Fragen am 18./19. September im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung erörtern. Eine Teilnahme ist nur auf persönliche Einladung möglich.

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sef: JAHRESBERICHT 2017 erschienen

Auch im Jahr 2017 hat die sef: Menschen und Initiativen rund um den Globus aufgespürt und miteinander in Dialog für Frieden, nachhaltige Entwicklung, soziale Gerechtigkeit und den Respekt der Menschenwürde gebracht. Der Jahresbericht fasst die zentralen Ergebnisse unserer Veranstaltungen noch einmal zusammen und gibt einen Überblick über unsere Publikationen und Finanzausgaben.

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sef: STELLENAUSSCHREIBUNG

Die Stiftung Entwicklung und Frieden (sef:) sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine wissenschaftliche Referentin/einen wissenschaftlichen Referenten (Vollzeit). Hauptaufgabengebiete sind die Konzeption sowie die inhaltliche Vor- und Nachbereitung von Veranstaltungen (Projektleitung), die inhaltliche Betreuung von sef: Publikationen und die Mitwirkung an der Öffentlichkeitsarbeit. Die Bewerbungsfrist endet am 1. August 2018.

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How to defend digital rights?

BERICHT ERSCHIENEN

Die Freiheit des Internets ist in vielen Staaten durch Einschränkungen der Netzneutralität oder das Abschalten einzelner Anwendungen eingeschränkt. Aber es gibt Hoffnung. In verschiedenen Weltregionen mobilisiert sich die Zivilgesellschaft um Netzneutralität zu schützen. Über die Erfahrungen von Netzaktivisten in verschiedenen Weltregionen diskutierte die sef: mit ´Gbenga Sesan aus Nigeria und Thomas Lohninger aus Österreich beim Deutsche Welle Global Media Forum 2018.

Lesen Sie die wichtigsten Diskussionsergebnisse in unserem Bericht nach!

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