Globale Trends 2010

Frieden - Entwicklung - Umwelt

Tobias Debiel, Dirk Messner, 
Franz Nuscheler, Michèle Roth, 
Cornelia Ulbert (Hg.)

Fischer Taschenbuch Verlag 

2009; 416 Seiten; 16,95 €; Broschur
ISBN 978-3-596-18374-6

Gegenwärtig wird die internationale Politik stark von den Auswirkungen der Weltfinanzkrise beeinflusst. Gerade in einer Zeit, in der ein einzelnes Thema so prominent im Vordergrund steht, wollen die Globalen Trends 2010 auf längerfristige Entwicklungen aufmerksam machen, die ebenfalls einen Einfluss auf Wohlfahrt, Sicherheit sowie Partizipations- und Überlebenschancen der Menschheit haben bzw. zukünftig verstärkt haben werden. Daher rücken die Globalen Trends 2010 neben den Auswirkungen der Weltfinanz- und Weltwirtschaftskrise zwei zentrale Herausforderungen in den Mittelpunkt: neue multipolare Machtkonstellationen und den drohenden Klimawandel. Die Herausgeber der Globalen Trends 2010 kommen zu dem Fazit, dass es die „eine“ neue Weltordnung in absehbarer Zeit nicht geben wird. Das mache die Welt nicht überschaubarer, aber die Suche nach Lösungen globaler Probleme möglicherweise vielversprechender.

Die Globalen Trends 2010 verdeutlichen zudem weitere Entwicklungen, die in ähnlicher Weise die künftige globale Politikgestaltung mitprägen werden. Hierzu gehören widersprüchliche Trends bei der Entwicklung von Gewaltkonflikten, eine neue Aufrüstungswelle oder die wachsende Bedeutung des Religiösen in der Weltpolitik. Hinzu kommen der rapide fortschreitende Urbanisierungstrend, die mittlerweile zentrale Rolle von Migration für Wirtschaft und Gesellschaft der Herkunfts- und Zielländer und die zunehmende Spaltung der Welt in „Gesundheitsgesellschaften“ und Weltgegenden, in denen sich Infektionskrankheiten rapide ausbreiten.

AKTUELLES

Die globale Flüchtlingskrise:
Wie eine gerechte Antwort aussehen könnte

NEUE AUSGABE ERSCHIENEN

Mit dem Bestreben, Flüchtlinge von ihren Territorien fern zu halten, entziehen sich die westlichen Nationen ihrer historischen und politischen Verantwortung, so die Analyse des renommierten indischen Migrationsforschers B.S. Chimni in den GLOBALE TRENDS. ANALYSEN 03|2018. Chimni fordert deshalb eine gerechte Antwort der internationalen Gemeinschaft auf die globale Flüchtlingskrise. Diese könne nur in einer mehrdimensionalen Strategie bestehen, die im Dialog aller relevanten Akteure erarbeitet werden müsse.

:weitere Infos hier

Von der Agenda 2030 zum Politikwandel. Narrative, Anreize und Strukturen

ANKÜNDIGUNG

Wie können die Bundesländer ressortübergreifende Zielvorstellungen für die SDGs entwickeln? Braucht ein Politikwechsel neue Strukturen? Wie kann ein positives Narrativ den Politikwechsel begleiten? Expertinnen aus den Administrationen und Parlamenten der Bundesländer werden diese Fragen am 18./19. September im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung erörtern. Eine Teilnahme ist nur auf persönliche Einladung möglich.

:weitere Infos hier

sef: JAHRESBERICHT 2017 erschienen

Auch im Jahr 2017 hat die sef: Menschen und Initiativen rund um den Globus aufgespürt und miteinander in Dialog für Frieden, nachhaltige Entwicklung, soziale Gerechtigkeit und den Respekt der Menschenwürde gebracht. Der Jahresbericht fasst die zentralen Ergebnisse unserer Veranstaltungen noch einmal zusammen und gibt einen Überblick über unsere Publikationen und Finanzausgaben.

:weitere Infos hier

sef: STELLENAUSSCHREIBUNG

Die Stiftung Entwicklung und Frieden (sef:) sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine wissenschaftliche Referentin/einen wissenschaftlichen Referenten (Vollzeit). Hauptaufgabengebiete sind die Konzeption sowie die inhaltliche Vor- und Nachbereitung von Veranstaltungen (Projektleitung), die inhaltliche Betreuung von sef: Publikationen und die Mitwirkung an der Öffentlichkeitsarbeit. Die Bewerbungsfrist endet am 1. August 2018.

:weitere Infos hier

How to defend digital rights?

BERICHT ERSCHIENEN

Die Freiheit des Internets ist in vielen Staaten durch Einschränkungen der Netzneutralität oder das Abschalten einzelner Anwendungen eingeschränkt. Aber es gibt Hoffnung. In verschiedenen Weltregionen mobilisiert sich die Zivilgesellschaft um Netzneutralität zu schützen. Über die Erfahrungen von Netzaktivisten in verschiedenen Weltregionen diskutierte die sef: mit ´Gbenga Sesan aus Nigeria und Thomas Lohninger aus Österreich beim Deutsche Welle Global Media Forum 2018.

Lesen Sie die wichtigsten Diskussionsergebnisse in unserem Bericht nach!

:weitere Infos hier