Globale Trends 2007

Frieden - Entwicklung - Umwelt

Tobias Debiel, Dirk Messner, Franz Nuscheler (Hg.)

Fischer Taschenbuch Verlag 

2006; 416 Seiten; 14,95 €; Broschur
ISBN 3-596-17174-1

Die Globalen Trends 2007 liefern die Essenz des Wissens über wesentliche Trends in den Bereichen Frieden, Entwicklung und Umwelt. Gestützt auf die neueste internationale Fachliteratur und auf eine große Menge von Daten aus einer Vielzahl von internationalen Berichten und Analysen dokumentieren und interpretieren sie aktuelle und längerfristige Entwicklungen und Zusammenhänge.

Zahlreiche Abbildungen und Tabellen bereiten das Zahlenmaterial auf und veranschaulichen die aufgezeigten Trends. Die einzelnen Kapitel analysieren und interpretieren die Zusammenhänge, ziehen Schlussfolgerungen und liefern Handlungsempfehlungen für die nationale und internationale Politik.

Die achte Ausgabe der Globalen Trends legt einen besonderen Fokus auf den Aspekt der „globalen Verwundbarkeit“, der etwa in dem Kapitel „Klimawandel und globale Gesundheitsrisiken“ besonders deutlich wird. Auch die Frage „menschlicher Sicherheit“ wird prominent behandelt. Weitere neuere Entwicklungen wie die zu beobachtenden Machtverschiebungen im internationalen System, die Problematik fragiler Staaten, die digitale Kluft oder das wachsende Konfliktpotenzial durch Rohstoffverknappung finden ihren Niederschlag in der aktuellen Ausgabe.

Herausgeber sind die 1986 auf Initiative von Willy Brandt gegründete Stiftung Entwicklung und Frieden (SEF) mit Sitz in Bonn und das Institut für Entwicklung und Frieden (INEF) an der Universität Duisburg-Essen. Mit der Entwicklung des Konzepts und der wissenschaftlichen Betreuung des Projekts wurden Prof. Dr. Tobias Debiel, Prof. Dr. Dirk Messner und Prof. em. Dr. Franz Nuscheler beauftragt.

AKTUELLES

Die globale Flüchtlingskrise:
Wie eine gerechte Antwort aussehen könnte

NEUE AUSGABE ERSCHIENEN

Mit dem Bestreben, Flüchtlinge von ihren Territorien fern zu halten, entziehen sich die westlichen Nationen ihrer historischen und politischen Verantwortung, so die Analyse des renommierten indischen Migrationsforschers B.S. Chimni in den GLOBALE TRENDS. ANALYSEN 03|2018. Chimni fordert deshalb eine gerechte Antwort der internationalen Gemeinschaft auf die globale Flüchtlingskrise. Diese könne nur in einer mehrdimensionalen Strategie bestehen, die im Dialog aller relevanten Akteure erarbeitet werden müsse.

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Von der Agenda 2030 zum Politikwandel. Narrative, Anreize und Strukturen

ANKÜNDIGUNG

Wie können die Bundesländer ressortübergreifende Zielvorstellungen für die SDGs entwickeln? Braucht ein Politikwechsel neue Strukturen? Wie kann ein positives Narrativ den Politikwechsel begleiten? Expertinnen aus den Administrationen und Parlamenten der Bundesländer werden diese Fragen am 18./19. September im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung erörtern. Eine Teilnahme ist nur auf persönliche Einladung möglich.

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sef: JAHRESBERICHT 2017 erschienen

Auch im Jahr 2017 hat die sef: Menschen und Initiativen rund um den Globus aufgespürt und miteinander in Dialog für Frieden, nachhaltige Entwicklung, soziale Gerechtigkeit und den Respekt der Menschenwürde gebracht. Der Jahresbericht fasst die zentralen Ergebnisse unserer Veranstaltungen noch einmal zusammen und gibt einen Überblick über unsere Publikationen und Finanzausgaben.

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sef: STELLENAUSSCHREIBUNG

Die Stiftung Entwicklung und Frieden (sef:) sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine wissenschaftliche Referentin/einen wissenschaftlichen Referenten (Vollzeit). Hauptaufgabengebiete sind die Konzeption sowie die inhaltliche Vor- und Nachbereitung von Veranstaltungen (Projektleitung), die inhaltliche Betreuung von sef: Publikationen und die Mitwirkung an der Öffentlichkeitsarbeit. Die Bewerbungsfrist endet am 1. August 2018.

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How to defend digital rights?

BERICHT ERSCHIENEN

Die Freiheit des Internets ist in vielen Staaten durch Einschränkungen der Netzneutralität oder das Abschalten einzelner Anwendungen eingeschränkt. Aber es gibt Hoffnung. In verschiedenen Weltregionen mobilisiert sich die Zivilgesellschaft um Netzneutralität zu schützen. Über die Erfahrungen von Netzaktivisten in verschiedenen Weltregionen diskutierte die sef: mit ´Gbenga Sesan aus Nigeria und Thomas Lohninger aus Österreich beim Deutsche Welle Global Media Forum 2018.

Lesen Sie die wichtigsten Diskussionsergebnisse in unserem Bericht nach!

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