Global Governance Spotlight 7|2013

Die Minamata-Konvention. Hin zu einer Welt ohne Quecksilber?

Elena Lymberidi-Settimo
Michael T. Bender

Oktober 2013; 4 Seiten

Global Governance Spotlight 7|2013 als pdf-Datei.

Am 10./11. Oktober 2013 treffen sich im japanischen Minamata Regierungsvertreter aus aller Welt zur Zeichnung eines neuen Umweltabkommens. In den 1950 Jahren war Minamata Schauplatz einer massenhaften Quecksilbervergiftung durch ungereinigtes Abwasser eines Chemiewerks geworden.

Die seit 2009 im Rahmen des UN-Umweltprogramms UNEP ausgehandelte Quecksilber-Konvention hat nun zum Ziel, die menschliche Gesundheit und die Umwelt vor anthropogenen Quecksilber-Emissionen zu schützen.

Im Global Governance Spotlight 7|2013 beschreiben Elena Lymberidi-Settimo und Michael T. Bender die Entstehungsgeschichte sowie die Stärken und Schwächen dieses neuen Abkommens. Sie enden mit einem Appell an alle Staaten, die Konvention schnell zu ratifizieren und die Zeit bis zu ihrem Inkrafttreten für vielfältige Maßnahmen zum Schutz vor Quecksilberemissionen zu nutzen.

AKTUELLES

Der sef: Beirat im Gespräch

Berlin: „Nachhaltige Bundeshauptstadt“ mit globaler Verantwortung?

KURZBERICHT ERSCHIENEN

Berlin hat in den vergangenen Jahren bereits wesentliche Weichenstellungen in Richtung einer nachhaltigen Entwicklung gesetzt. Wo steht Berlin auf dem Weg zur „Nachhaltigen Bundeshauptstadt“? Welche Ziele soll sich die Stadt setzen? Und wie steht es um Berlins Beitrag zu globaler nachhaltiger Entwicklung? Lesen Sie dazu den Kurzbericht zu unserem Parlamentarischen Abend im Berliner Abgeordnetenhaus am 11. September 2018.

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Global Governance in den Gesellschaften verankern

ANKÜNDIGUNG

Die Kritiker globaler Zusammenarbeit treffen einen wunden Punkt, wenn sie globales Regieren als ein elitäres Projekt kritisieren. Die Rückbindung von Global Governance an die Gesellschaften verbleibt relativ schwach. In unserem Internationalen sef: Expertenworkshop 2018 zielen wir deshalb darauf ab, neue Strategien zu identifizieren, die zu einer fortschreitenden Verankerung globaler Politikgestaltung in der Gesellschaft beitragen könnten.

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Die globale Flüchtlingskrise:
Wie eine gerechte Antwort aussehen könnte

NEUE AUSGABE ERSCHIENEN

Mit dem Bestreben, Flüchtlinge von ihren Territorien fern zu halten, entziehen sich die westlichen Nationen ihrer historischen und politischen Verantwortung, so die Analyse des renommierten indischen Migrationsforschers B.S. Chimni in den GLOBALE TRENDS. ANALYSEN 03|2018. Chimni fordert deshalb eine gerechte Antwort der internationalen Gemeinschaft auf die globale Flüchtlingskrise. Diese könne nur in einer mehrdimensionalen Strategie bestehen, die im Dialog aller relevanten Akteure erarbeitet werden müsse.

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sef: Policy Lunch 2018

The EU in Global Food Governance

BERICHT ERSCHIENEN

Weltweit wird ausreichend Nahrung produziert, um alle Menschen zu ernähren. Dennoch sind 815 Millionen Menschen unterernährt. Gibt es eine globale Vision für die Nahrungsmittel- und Ernährungspolitik? Welche Initiativen und Reformen werden aktuell umgesetzt? Welche Rolle kann die EU einnehmen?

sef: und CIDSE – International Alliance of Catholic Development Agencies diskutierten diese Fragen bei einem Policy Lunch in Brüssel. Lesen Sie jetzt den Bericht!

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Lokale Friedensarbeit stärken – Fundament für dauerhaften Frieden schaffen

BERICHT ERSCHIENEN

Am 30. Mai 2018 diskutierten internationale Expertinnen und Experten in Berlin welchen Beitrag lokale Friedensarbeit zur Prävention und nachhaltigen Friedensschaffung beitragen kann. Beispiele u.a. aus Burundi, Ghana, den Philippinen und Südafrika zeigten die Chancen und Herausforderungen lokaler Friedensarbeit. Lesen Sie in unserem Bericht eine Zusammenfassung der zentralen Diskussionen.

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