Global Governance Spotlight 3|2015

Die G7-CONNEX-Initiative.
Erfüllt sie ihren Zweck?

Myriam Carius/Opemiposi Adegbulu

Juni 2015; 4 Seiten

Global Governance Spotlight 3|2015 (pdf)

Die G7-CONNEX-Initiative stand beim G7-Gipfel im Juni 2015 in Schloss Elmau, Deutschland, mit auf der Tagesordnung. Sie wurde im Juni 2014 ins Leben gerufen, um rohstoffreiche Entwicklungsländer bei komplexen Vertragsverhandlungen, insbesondere im Rohstoffsektor, zu unterstützen. Dabei soll ein geeignetes, förderliches Umfeld geschaffen werden, um Ressourcen aus dem Rohstoffsektor dafür zu nutzen, einen erheblichen Beitrag zur Armutsbekämpfung zu leisten. Im aktuellen Global Governance Spotlight betrachten Myriam Carius und Opemiposi Adegbulu die Initiative aus der Sicht rohstoffreicher Entwicklungsländer, auf die die Initiative ausgerichtet zu sein scheint. Sie analysieren, ob die Initiative tatsächlich ein Mehrwehrt zu den bereits existierenden Mechanismen für die Aushandlung komplexer Verträge schafft und geben Empfehlungen, auf welche Weise die G7-Staaten aktive, nachhaltige Unterstützung für rohstoffreiche Länder im Hinblick auf komplexe Investitionsverträge bieten könnten.

AKTUELLES

Der sef: Beirat im Gespräch

Berlin: „Nachhaltige Bundeshauptstadt“ mit globaler Verantwortung?

KURZBERICHT ERSCHIENEN

Berlin hat in den vergangenen Jahren bereits wesentliche Weichenstellungen in Richtung einer nachhaltigen Entwicklung gesetzt. Wo steht Berlin auf dem Weg zur „Nachhaltigen Bundeshauptstadt“? Welche Ziele soll sich die Stadt setzen? Und wie steht es um Berlins Beitrag zu globaler nachhaltiger Entwicklung? Lesen Sie dazu den Kurzbericht zu unserem Parlamentarischen Abend im Berliner Abgeordnetenhaus am 11. September 2018.

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Global Governance in den Gesellschaften verankern

ANKÜNDIGUNG

Die Kritiker globaler Zusammenarbeit treffen einen wunden Punkt, wenn sie globales Regieren als ein elitäres Projekt kritisieren. Die Rückbindung von Global Governance an die Gesellschaften verbleibt relativ schwach. In unserem Internationalen sef: Expertenworkshop 2018 zielen wir deshalb darauf ab, neue Strategien zu identifizieren, die zu einer fortschreitenden Verankerung globaler Politikgestaltung in der Gesellschaft beitragen könnten.

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Die globale Flüchtlingskrise:
Wie eine gerechte Antwort aussehen könnte

NEUE AUSGABE ERSCHIENEN

Mit dem Bestreben, Flüchtlinge von ihren Territorien fern zu halten, entziehen sich die westlichen Nationen ihrer historischen und politischen Verantwortung, so die Analyse des renommierten indischen Migrationsforschers B.S. Chimni in den GLOBALE TRENDS. ANALYSEN 03|2018. Chimni fordert deshalb eine gerechte Antwort der internationalen Gemeinschaft auf die globale Flüchtlingskrise. Diese könne nur in einer mehrdimensionalen Strategie bestehen, die im Dialog aller relevanten Akteure erarbeitet werden müsse.

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sef: Policy Lunch 2018

The EU in Global Food Governance

BERICHT ERSCHIENEN

Weltweit wird ausreichend Nahrung produziert, um alle Menschen zu ernähren. Dennoch sind 815 Millionen Menschen unterernährt. Gibt es eine globale Vision für die Nahrungsmittel- und Ernährungspolitik? Welche Initiativen und Reformen werden aktuell umgesetzt? Welche Rolle kann die EU einnehmen?

sef: und CIDSE – International Alliance of Catholic Development Agencies diskutierten diese Fragen bei einem Policy Lunch in Brüssel. Lesen Sie jetzt den Bericht!

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Lokale Friedensarbeit stärken – Fundament für dauerhaften Frieden schaffen

BERICHT ERSCHIENEN

Am 30. Mai 2018 diskutierten internationale Expertinnen und Experten in Berlin welchen Beitrag lokale Friedensarbeit zur Prävention und nachhaltigen Friedensschaffung beitragen kann. Beispiele u.a. aus Burundi, Ghana, den Philippinen und Südafrika zeigten die Chancen und Herausforderungen lokaler Friedensarbeit. Lesen Sie in unserem Bericht eine Zusammenfassung der zentralen Diskussionen.

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