Global Governance Spotlight 2|2016

Der Weltgipfel für Humanitäre Hilfe. Triumpf der Menschlichkeit?

Hans-Joachim Heintze

Mai 2016; 4 Seiten

Global Governance Spotlight 2|2016 (pdf)

2015 waren 82,5 Mio. Menschen in 37 Staaten auf humanitäre Hilfe angewiesen angewiesen (UN OCHA). Diese Zahl führte einmal mehr das globale humanitäre System an seine Grenzen. Bereits 2012 hatte der VN-Generalsekretär für den 23./24. Mai 2016 einen ersten Weltgipfel für humanitäre Hilfe (World Humanitarian Summit – WHS) nach Istanbul einberufen. Dort soll ein internationaler Konsens zur Stärkung humanitärer Grundsätze sowie ein Grand Bargain zur Finanzierung der notwendigen Hilfe erreicht werden. Im Global Governance Spotlight 2|2016 beschreibt und bewertet Prof. Dr. Hans-Joachim Heintze die umfangreichen Konsultationen im Vorfeld des Gipfels sowie die Berichte des VN-Generalsekretärs und des von ihm eingesetzten High-Level Panel on Humanitarian Financing an den WHS. Das Spotlight schließt mit einem Ausblick auf den möglichen Beitrag der EU, von der als einer der größten und sehr erfahrenen Geber eine führende Rolle erwartet wird.

AKTUELLES

Die globale Flüchtlingskrise:
Wie eine gerechte Antwort aussehen könnte

NEUE AUSGABE ERSCHIENEN

Mit dem Bestreben, Flüchtlinge von ihren Territorien fern zu halten, entziehen sich die westlichen Nationen ihrer historischen und politischen Verantwortung, so die Analyse des renommierten indischen Migrationsforschers B.S. Chimni in den GLOBALE TRENDS. ANALYSEN 03|2018. Chimni fordert deshalb eine gerechte Antwort der internationalen Gemeinschaft auf die globale Flüchtlingskrise. Diese könne nur in einer mehrdimensionalen Strategie bestehen, die im Dialog aller relevanten Akteure erarbeitet werden müsse.

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Von der Agenda 2030 zum Politikwandel. Narrative, Anreize und Strukturen

ANKÜNDIGUNG

Wie können die Bundesländer ressortübergreifende Zielvorstellungen für die SDGs entwickeln? Braucht ein Politikwechsel neue Strukturen? Wie kann ein positives Narrativ den Politikwechsel begleiten? Expertinnen aus den Administrationen und Parlamenten der Bundesländer werden diese Fragen am 18./19. September im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung erörtern. Eine Teilnahme ist nur auf persönliche Einladung möglich.

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sef: JAHRESBERICHT 2017 erschienen

Auch im Jahr 2017 hat die sef: Menschen und Initiativen rund um den Globus aufgespürt und miteinander in Dialog für Frieden, nachhaltige Entwicklung, soziale Gerechtigkeit und den Respekt der Menschenwürde gebracht. Der Jahresbericht fasst die zentralen Ergebnisse unserer Veranstaltungen noch einmal zusammen und gibt einen Überblick über unsere Publikationen und Finanzausgaben.

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sef: STELLENAUSSCHREIBUNG

Die Stiftung Entwicklung und Frieden (sef:) sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine wissenschaftliche Referentin/einen wissenschaftlichen Referenten (Vollzeit). Hauptaufgabengebiete sind die Konzeption sowie die inhaltliche Vor- und Nachbereitung von Veranstaltungen (Projektleitung), die inhaltliche Betreuung von sef: Publikationen und die Mitwirkung an der Öffentlichkeitsarbeit. Die Bewerbungsfrist endet am 1. August 2018.

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How to defend digital rights?

BERICHT ERSCHIENEN

Die Freiheit des Internets ist in vielen Staaten durch Einschränkungen der Netzneutralität oder das Abschalten einzelner Anwendungen eingeschränkt. Aber es gibt Hoffnung. In verschiedenen Weltregionen mobilisiert sich die Zivilgesellschaft um Netzneutralität zu schützen. Über die Erfahrungen von Netzaktivisten in verschiedenen Weltregionen diskutierte die sef: mit ´Gbenga Sesan aus Nigeria und Thomas Lohninger aus Österreich beim Deutsche Welle Global Media Forum 2018.

Lesen Sie die wichtigsten Diskussionsergebnisse in unserem Bericht nach!

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