|
|
|
Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser, |
|
|
| |
|
nach der Sommerpause freuen wir uns auf die spannenden Veranstaltungen, die nun in den verbleibenden Monaten des Jahres noch vor uns liegen. Beim Berliner Sommerdialog im September werden wir uns damit auseinandersetzen, wie inklusive Prozesse zu nachhaltigem Frieden beitragen können und wie Partizipation in Friedensprozessen gestärkt werden kann.
Im Oktober und November werden wir beim Bonn Symposium gemeinsam mit unseren Partnern drei aktuelle Konfliktherde analysieren und der Frage nachgehen, welche Rolle Deutschland und Europa in bewaffneten Konflikten übernehmen können und sollten. Und bei unserem traditionellen Policy Lunch im November in Brüssel werden wir die Freihandelsabkommen der EU diskutieren.
Wir freuen uns darauf, Sie bei einer unserer Veranstaltungen begrüßen zu dürfen!
Herzliche Grüße Marcus Kaplan, Stiftung Entwicklung und Frieden (sef:) | | Carolin Rosenberg, Institut für Entwicklung und Frieden (INEF) | | | | |
|
|
|
| |
|
VERANSTALTUNGEN
|
 © iStock Photo
|
Berliner Sommerdialog 2025 16. September 2025, 16:30 Uhr, Berlin Global Village, in englischer Sprache
Inklusive Beteiligung ist ein zentraler Faktor für nachhaltigen Frieden – bleibt aber strukturell eingeschränkt und zunehmend politischem Widerstand ausgesetzt. Der Berliner Sommerdialog 2025 widmet sich den aktuellen Herausforderungen inklusiver Friedensprozesse und fragt nach Handlungsspielräumen angesichts eines internationalen Backlashs gegen Gleichstellung und Teilhabe.
Die Veranstaltung bietet Raum für Austausch, Reflexion und die Entwicklung konkreter Ansätze für eine inklusive Friedensförderung.
Diskutieren Sie mit – melden Sie sich hier an! |
 |
 © shutterstock |
Bonn Symposium 2025 Online-Sitzungen am 01., 08. und 29. Oktober 2025, in englischer Sprache Abendveranstaltung in Bonn am 20. November 2025, in deutscher Sprache
Beim diesjährigen Bonn Symposium werden wir gemeinsam mit unseren Partnern Academy of International Affairs NRW und dem Bonn International Centre for Conflict Studies in drei Online-Sitzungen die aktuelle militärische und politische Situation in der Ukraine, in Syrien sowie der DR Kongo beleuchten, um mögliche zukünftige Rollen Deutschlands und Europas in bewaffneten Konflikten aufzuzeigen. Bei der abschließenden Abendveranstaltung in Bonn diskutieren wir mit unseren hochrangigen Expert*innen das deutsche Friedensengagement in Konflikten weltweit.
Melden Sie sich jetzt hier für einzelne Veranstaltungen oder die gesamte Reihe an! |
 |
 © istock Photo |
Policy Lunch 2025 06. November 2025, 12.00 – 13.45 Uhr, Brüssel, in englischer Sprache
Am 6. November werden wir bei unserem Policy Lunch in Brüssel die Freihandelsabkommen der EU beleuchten – wie können diese in einer zunehmend fragmentierten Welt die internationale Zusammenarbeit verbessern, welchen Beitrag leisten sie für die ökonomische Resilienz Europas, und wie müssen Freihandelsabkommen gestaltet werden, damit alle beteiligten Parteien davon profitieren können?
Melden Sie sich hier an – wir freuen uns auf Ihre Teilnahme! |
|
PUBLIKATIONEN
|
 © Routledge |
Enzyklopädisches Handbuch erschienen
Die verbliebene Zeit zur Umsetzung der Ziele der Vereinten Nationen für Nachhaltige Entwicklung bis 2030 muss gut genutzt werden, vor allem, nachdem der bisherige Fortschritt durchaus verbesserungswürdig ist. Dazu soll das Handbuch „Essential Concepts for Implementing the Sustainable Development Goals“ beitragen, in dem sich mehr als 90 namhafte Autor*innen aus aller Welt über 100 zentralen Konzepten oder Begriffen widmen, die für die politischen und sozialen Prozesse zur Steuerung nachhaltiger Transformationsprozesse relevant sind. Die wissenschaftliche Geschäftsführerin des INEF, Dr. Cornelia Ulbert, zeichnet für die Einträge „Philanthropic Foundations“ und „World Health Organization (WHO)“ verantwortlich. |
 |
 © Revista Brasileira de Política Internaciona |
Neuer Artikel in Revista Brasileira de Política Internacional
In einem neuen Beitrag untersucht INEF-Mitarbeiter Leonardo Bandarra die Geschichte der bilateralen Zusammenarbeit zwischen Brasilien und Argentinien im Bereich der nuklearen Verifikation. Der Artikel untersucht, wie sich diese Zusammenarbeit entwickelt hat, und konzentriert sich dabei auf zwei Schlüsselperioden: von 1967 bis 1982, als erste Ideen für Nuklearinspektionen diskutiert wurden, und von 1982 bis 1992, als beide Länder den Übergang zur Demokratie vollzogen. Der Artikel zeigt, wie sich verschiedene Vorschläge im Laufe der Zeit entwickelt haben, von Ad-hoc-Inspektionen bis hin zu regionalen und bilateralen Ansätzen, und hebt dabei Elemente wie Vertrauensbildung und die Beziehungen zum breiteren internationalen Nichtverbreitungsregime hervor. |
 |
 © Karin Gaesing
|
AVE Good Practice 34
In einer neuen AVE Good Practice Studie untersucht INEF-Mitarbeiterin Karin Gaesing die Genderwirkungen des GIZ-Vorhabens MOVE zur Förderung der Wertschöpfungskette Cashew in Ghana. Vor allem durch Fortbildungen für Multiplikator*innen verbreitet das Projekt gendertransformative Inhalte, die von den Trainees anschließend in die Praxis umgesetzt werden sollen. Unter den Trainees sind 50% Frauen, die Verarbeitungsbetriebe oder Pflanzungen bereits besitzen oder gründen und damit vor allem für Frauen Beschäftigungsmöglichkeiten schaffen.
Die Studie ist im Rahmen des INEF-Projekts „Wege aus Armut, Vulnerabilität und Ernährungsunsicherheit“ (AVE) entstanden, das vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert wird. |
|
BERICHTE UND ERGEBNISSE
|
 © ANCIP |
Im Rahmen des Forschungsnetzwerks African Non-Military Conflict Intervention Practices (ANCIP) fand am 18. Juli ein Webinar zum Thema „ECOWAS at 50: Reflections on Legitimacy, Intervention and Regional Order“ statt, mit zahlreichen Teilnehmer*innen aus Afrika, Europa und Deutschland. Im von INEF-Direktor Christof Hartmann moderierten Panel diskutierte der ECOWAS Kommissar für Politische Angelegenheiten, Frieden und Sicherheit, Botschafter Abdel-Fatau Musah mit der Forschungsdirektorin am Kofi Annan International Peacekeeping Training Centre, Dr Emma Birikorang und INEF-Mitarbeiterin Dr Mona Saleh die aktuellen Herausforderungen der Regionalorganisation beim Peaecbuilding in Westafrika.
Eine Zusammenfassung der Paneldiskussion finde Sie hier. |
 |
 © Yvonne Blum/PRIF |
Abendforum der Evangelischen Akademie zu Berlin
Die zweite Trump-Präsidentschaft in den USA hat das Ende der transatlantischen Partnerschaft eingeläutet. Was bedeutet das für Europas Sicherheit? Und wie kann unter diesen Bedingungen Friedenspolitik noch gestaltet werden in einer Zeit, in der „Frieden“ ein heftig umkämpfter Begriff ist?
Im Rahmen des Abendforums der Evangelischen Akademie zu Berlin diskutierten am 3. Juni die Herausgeber*innen des diesjährigen Friedensgutachten diese und weitere Fragen mit Fachleuten aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft.
Einen Mitschnitt der Podiumsdiskussion finden Sie hier zum Nachschauen. |
|
IN EIGENER SACHE
|
 © Jochen Hippler |
Nachruf
Mit großer Trauer haben wir erfahren, dass INEF-Gründungsdirektor Prof. em. Dr. Franz Nuscheler am 31.07.2025 im Alter von 87 Jahren verstorben ist. Über Jahrzehnte hat er die Entwicklungsforschung und Entwicklungspolitik in Deutschland maßgeblich mitgeprägt. Mit ihm verlieren wir einen engagierten und im besten Sinne des Wortes auch streitbaren Forscher, der sich seit den 1960er Jahren immer wieder in allen zentralen Debatten des von ihm in Deutschland mit etablierten Forschungsfelds pointiert zu Wort gemeldet hat. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.
Einen Nachruf zum Tod von Prof. em. Dr. Franz Nuscheler haben wir auf den Webseiten von INEF und sef: veröffentlicht. |
|
|
|
|
|
Die Stiftung Entwicklung und Frieden (sef:) wurde 1986 auf Initiative von Willy Brandt gegründet. Sie ist eine überparteiliche und gemeinnützige
Einrichtung. Die sef: bietet ein hochrangiges internationales Forum für das gemeinsame Nachdenken über die komplexen Herausforderungen
der Globalisierung. Die sef: ist durch einen Kooperationsvertrag mit dem Institut für Entwicklung und Frieden (INEF) der Universität Duisburg-
Essen verbunden. Das INEF schlägt mit seiner anwendungsorientierten Forschung eine Brücke zwischen Theorie und Politik.
|
|
|
|