Oktober 2022
 
 
 
 

Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,

 
 
 
   

das Thema Katastrophenvorsorge und Krisenmanagement auf lokaler Ebene hat in Zeiten des fortschreitenden Klimawandels eine ganz besondere Aktualität und Relevanz. Dies zeigen uns zahlreiche Extremwetterereignisse wie die Flutkatastrophen in Nigeria und Pakistan, und natürlich das verheerende Starkregenereignis an Ahr und Erft aus dem letzten Sommer.

Bei der zehnjährigen Jubiläumsausgabe des Bonn Symposiums werden wir gemeinsam mit Vetreter*innen aus Kommunen, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft mögliche Lösungsansätze sowie die Frage diskutieren, welchen Beitrag eine umfassende Katastrophenvorsorge zu einer nachhaltigen Entwicklung und der Umsetzung der Agenda 2030 leisten kann. Wenn Sie an einer Teilnahme interessiert sind, schreiben Sie gerne direkt an nordmann@sef-bonn.org.

Wie Sie als Leser*in unseres Newsletters beobachten konnten, hat die Corona-Pandemie auch unsere Veranstaltungsformate verändert. Uns interessiert sehr, wie Sie diese Entwicklungen wahrnehmen und bewerten. Deshalb laden wir Sie herzlich ein, an unserer Umfrage zu Veranstaltungsformaten der sef: teilzunehmen! Vielen Dank.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen des Newsletters und freuen uns, Sie bald wieder auf einer unserer Veranstaltungen zu begrüßen!

Beste Grüße

Ingo Nordmann,
Stiftung Entwicklung und Frieden (sef:)


    

Elena Sondermann,
Institut für Entwicklung und Frieden (INEF)

 

   
 
ANKÜNDIGUNGEN
© Unsplash/Tori Nefores

Weltordnung im Wanken

Podiumsgespräch

8. November 2022, 19 Uhr, Mühlheim a. d. Ruhr und online

Die Katholische Akademie „Die Wolfsburg“ lädt gemeinsam mit dem INEF zu einem Podiumsgespräch über die aktuellen Herausforderungen und Chancen für die multilaterale Sicherheitsordnung und die Rolle Deutschlands und der EU ein. Der stellvertretende INEF-Direktor Tobias Debiel diskutiert gemeinsam mit Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann, FDP-Mitglied des Bundestags und Vorsitzende des Verteidigungsausschusses, Prof. Dr. Andrea Gawrich, Politikwissenschaftlerin an der Justus-Liebig-Universität Gießen, und Dr. Franz-Josef Overbeck, Bischof von Essen und kath. Militärbischof für die Bundeswehr.

Für eine Teilnahme („vor Ort“ oder online) können Sie sich hier registrieren. Bitte beachten Sie, dass für die Präsenzteilnahme ein Unkostenbeitrag veranschlagt wird.

© EurasiaNet

Die globale Anfechtung von Kinderarbeit: Legitimationskämpfe in Vergangenheit und Gegenwart

Internationale Konferenz

9. - 10. November 2022, online und Duisburg
- in englischer Sprache -

Der Kampf gegen Kinderarbeit ist ein sehr aktuelles globales Anliegen. Weiterhin ist fast jedes zehnte Kind auf der Welt davon betroffen. Während die in lateinamerikanischen Kindergewerkschaften organisierten Kinder ein „Recht auf Arbeit“ fordern und sich für menschenwürdige Bedingungen in der Kinderarbeit einsetzen, plädiert die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) für eine vollständige Abschaffung der Kinderarbeit bis 2025. Das Käte Hamburger Kolleg (KHK) stellt mit der Konferenz „Disputing Child Labour Globally” historische und aktuelle Deutungskämpfe und Legitimationsformen in den Mittelpunkt.

Weitere Informationen zur Tagung und Anmeldung finden Sie hier.

CC BY-NC 2.0 flickr.com/Cal-OES

Mehr Kooperation und Gerechtigkeit in der globalen Gesundheitsarchitektur? Ein neuer internationaler Vertrag zur Pandemieprävention

sef: Policy Lunch - Online

24. November 2022, 12:30 – 13:45 Uhr
- in englischer Sprache -

Staaten rund um den Globus haben immer noch mit den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie zu kämpfen. Sie sind mit unterschiedlichen Ressourcen ausgestattet, um diese Herausforderungen zu bewältigen, was auf große Ungleichgewichte in der globalen Gesundheitsarchitektur hinweist. Da die Welt in Zukunft wahrscheinlich häufiger mit Pandemien zu kämpfen haben wird, beschloss die Weltgesundheitsversammlung, ein zwischenstaatliches Verhandlungsgremium (INB) einzurichten, das ein internationales Abkommen zur Bewältigung dieses Problems ausarbeiten soll.

Der sef: Policy Lunch wird die Frage beleuchten, wie das Abkommen zu mehr Gerechtigkeit und Solidarität im globalen Gesundheitssystem beitragen kann. Registrieren Sie sich jetzt hier!

© Caritas international/Philipp Spalek

Kommunale Lösungen für globale Risiken - Katastrophenvorsorge für nachhaltige Entwicklung

Bonn Symposium

7. - 8. Dezember 2022, Gustav-Stresemann-Institut, Bonn

Das Katastrophenrisiko für Kommunen weltweit nimmt durch den Klimawandel und andere Gefahren auf dramatische Weise zu. Extremwetterereignisse treten immer häufiger auf und bedrohen Gesundheit und Leben der Menschen. Wir diskutieren mögliche Lösungsansätze beim Bonn Symposium 2022, das wir gemeinsam mit der Servicestelle für Kommunen in der Einen Welt von Engagement Global (SKEW) und dem Deutschen Komitee Katastrophenvorsorge (DKKV) organisieren. Zum ersten Mal seit drei Jahren findet es wieder in Präsenz in Bonn statt. Für eine Teilnahme schreiben Sie gerne direkt an nordmann@sef-bonn.org.

© Unsplash

Save-the-date: Globale Lieferketten in Zeiten multipler Krisen

Dresdner Forum für Internationale Politik

2. Februar 2023, Dresden

Das Dresdner Forum für Internationale Politik beschäftigt sich kommenden Februar mit Herausforderungen in den globalen Lieferketten in Zeiten des russischen Angriffskrieges in der Ukraine, der Corona-Pandemie und des fortschreitenden Klimawandels. Die eintägige Fachkonferenz wird wieder von einer Abendveranstaltung in der Dresdner Frauenkirche begleitet. Markieren Sie sich den 2. Februar 2023 schon jetzt im Kalender!

PUBLIKATIONEN

Neue Impulse für die Agenda 2030 – Warum eine vierte Weltkonferenz zur Entwicklungsfinanzierung überfällig ist

Global Governance Spotlight 2|2022

Die erste Hälfte der Agenda 2030 ist vorbei, und immer noch ist die internationale Staatengemeinschaft weit davon entfernt, die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) zu implementieren. Das Fehlen finanzieller Mittel zur Umsetzung notwendiger Reformen stellt hierbei für viele Länder des Globalen Südens ein großes Problem dar. Deswegen ist es nach der letzten Konferenz 2015 Zeit für eine neue Weltkonferenz zur Entwicklungsfinanzierung.

Mehr darüber erfahren Sie im Global Governance Spotlight 2|2022 von Bodo Ellmers, welches jetzt auf unserer Webseite verfügbar ist.

© INEF/Arne Rieber

Die Formalisierung von Landrechten in Uganda und ökonomische Entwicklungschancen

AVE-Studie 31

Seit knapp zehn Jahren verfolgt Uganda die Strategie, Landrechte zunehmend zu formalisieren und zu schützen. Wie wirkt sich das auf den Zugang zu Finanzdienstleistungen aus? In der AVE-Studie 31 untersuchen Arne Rieber und Moses Okech ökonomische und armutsmindernde Potenziale und plädieren für eine begleitende Regulierung, um Risiken für vulnerable Bevölkerungsgruppen abzufedern.

Die Studie ist im Rahmen des INEF-Projekts „Wege aus Armut, Vulnerabilität und Ernährungsunsicherheit“ (AVE) entstanden, das vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert wird.

© ICAN/Alexander Papis

Zwischen Nicht-Verbreitung und Verbot: Die zwei Welten internationaler nuklearer Governance

Neuer Beitrag in der INEF Blogreihe „Peace and Development“

Leonardo Bandarra und Carmen Wunderlich beleuchten das Verhältnis der wichtigsten beiden internationalen Konferenzen zur Beschränkung von Atomwaffen. Trotz des gemeinsamen Ziels, der Verhinderung eines Atomkriegs, seien diese Verhandlungsarenen völlig unterschiedlich, so die Autor*innen. Sie drängen darauf, künftig Chancen zur gegenseitigen Bestärkung und Komplementierung zu nutzen.

Globale Kooperation neu denken

Sammelband „Imagining Pathways for Global Cooperation“, online verfügbar

Wie könnten Staaten, Zivilgesellschaft und soziale Bewegungen zusammenarbeiten, um angesichts der vielen Krisen und Probleme auf Veränderungen hinzuarbeiten? Die menschliche Vorstellungskraft und ihre mobilisierenden, identitätsstiftenden Effekte stehen im Mittelpunkt des neuen, interdisziplinären Sammelbands des Käte Hamburger Kollegs (KHK). Anhand von verschiedenen Politikfeldern, Regionen und historischen Epochen wird die Handlungsfähigkeit eines breiten Akteursspektrums bei der Vorstellung künftiger Wege in der kollektiven Problemlösung hervorgehoben.

© GIZ/Melia

Ruandas Jobs in der digitalen Ära

Studie zu Szenarien für die Zukunft IT-gestützter Dienstleistungen

Wie wirkt sich Digitalisierung auf zukünftige Beschäftigung aus? Dieser Frage widmet sich eine von INEF-Mitglied Elvis Melia gemeinsam mit zwei Koautoren verfasste Studie, die Szenarien und Policy-Vorschläge für den urbanen Taxi- und Lieferservice-Sektor einerseits und den Online- und Call-Center-Sektor andererseits umfasst.

Die Studie wurde von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) verfasst. Eine Animation fasst die Studienergebnisse zusammen, auch ein Podcast der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) widmet sich der Studie.

IN EIGENER SACHE
© Unsplash/Chris Montgomery

Online, Hybrid, Präsenz? – Ihre Meinung zu Veranstaltungen der sef:

Umfrage zu unseren Veranstaltungsformaten

Die Veranstaltungslandschaft verändert sich nach und mit der Corona-Pandemie. Online- und Hybrid-Formate werden beliebter, während Präsenz-Konferenzen langsam zurückkehren – manchmal in veränderter Form. Wir möchten Ihnen auch in Zukunft ein spannendes Konferenzerlebnis sowie hochwertige Publikationen bieten. Daher interessiert uns Ihre Meinung zu diesen aktuellen Entwicklungen!

Wir laden Sie herzlich ein, diesen kurzen Fragebogen auszufüllen und uns Ihr Interesse und Ihre Präferenzen mitzuteilen. Das Ausfüllen sollte nicht länger als fünf Minuten dauern und erfolgt selbstverständlich vollkommen anonym. Hier geht es zur Umfrage.

Stiftung Entwicklung und Frieden (sef:)
Dechenstraße 2 | 53115 Bonn
sef@sef-bonn.org
www.sef-bonn.org

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Institut für Entwicklung und Frieden (INEF)
Lotharstraße 53 | 47057 Duisburg
inef-sek@uni-due.de
https://www.uni-due.de/inef/

© sef: 2022

Die Stiftung Entwicklung und Frieden (sef:) wurde 1986 auf Initiative von Willy Brandt gegründet. Sie ist eine überparteiliche und gemeinnützige Einrichtung. Die sef: bietet ein hochrangiges internationales Forum für das gemeinsame Nachdenken über die komplexen Herausforderungen der Globalisierung. Die sef: ist durch einen Kooperationsvertrag mit dem Institut für Entwicklung und Frieden (INEF) der Universität Duisburg- Essen verbunden. Das INEF schlägt mit seiner anwendungsorientierten Forschung eine Brücke zwischen Theorie und Politik. Es ist eines von drei Trägerinstituten des Käte Hamburger Kollegs / Centre for Global Cooperation Research.