sef: Länderworkshop für nachhaltige Entwicklung 2017

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Nachhaltigkeitsstrategien der Bundesländer.
Kohärent handeln nach innen und außen

13./14. September 2017
Hochschule für nachhaltige Entwicklung, Eberswalde

Fast alle Bundesländer verfügen über eigene Nachhaltigkeitsstrategien oder vergleichbare Dokumente. In vielen Ländern werden diese aktuell überarbeitet. Die Agenda 2030 mit ihren Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) und die deutsche Nachhaltigkeitsstrategie aus dem Jahr 2016 dienen dabei als Orientierung. Neben den Nachhaltigkeitsstrategien existieren in den meisten Bundesländern weiterhin auch entwicklungspolitische Leitlinien bzw. Eine-Welt-Strategien. Die internationale Verantwortung, die der Agenda 2030 inhärent ist, findet jedoch in den meisten Nachhaltigkeitsstrategien nur minimale Berücksichtigung. Die ministeriellen Aufteilungen in vielen Bundesländern spiegeln diese Trennung zwischen nach innen und nach außen gerichteten Maßnahmen wider.

Wie kann es gelingen, die internationale Dimension von nachhaltiger Entwicklung besser in die Nachhaltigkeitsstrategien der Bundesländer zu integrieren? Wie kann Nachhaltigkeit in der Landespolitik verankert, wie die interministerielle Kooperation verstetigt werden? Wie kann die Umsetzung von nachhaltiger Entwicklung - und ihrer internationalen Dimension - auf Landesebene gemessen werden? Wie werden globale Zusammenhänge verständlich in die Gesellschaft getragen? Wie kann die Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern und dadurch auch die Umsetzung der SDGs gestärkt werden? Was sind Beispiele erfolgreicher Nachhaltigkeitskommunikation, deren Erfahrungen für die Länderebene nutzbar gemacht werden können?

Im vertraulichen Rahmen sollen Antworten auf diese Fragen gefunden und neue Herangehensweisen erarbeitet werden. Praxisorientierte Inputs liefern Anregungen zu diesem Austausch. Ziel ist es, Nachhaltigkeitspolitik auf Länderebene nach innen und außen zu stärken und dabei auch über ungewöhnliche Konzepte nachzudenken.

Ausführliches Programm als pdf-Datei

Gefördert mit Mitteln des Landes Brandenburg