Internationale Verantwortung in Krisen und Konflikten

Die wachsenden Dysfunktionalitäten im internationalen System werden vor allem dann deutlich, wenn akute Krisen und Konflikte auftreten, die aufgrund ihrer Brutalität dringend einer Lösung bedürfen: Gaza, Irak, (Süd)Sudan, Syrien und Ukraine sind aktuelle Beispiele. Fragen wie diejenige nach der Schutzverantwortung der internationalen Gemeinschaft oder der europäischen (und internationalen) Friedensordnung stellen sich damit mit neuer Dringlichkeit.

Die sef: setzt sich in ihrer Arbeit mit diesen Krisen und Herausforderungen auseinander. Die Welt befindet sich in einer Phase brutaler kriegerischer Auseinandersetzungen, deren Folgen in ihrer Bedeutung für das Agieren im globalen Zusammenhang noch nicht abschätzbar sind und die sich insbesondere auch dadurch auszeichnen, dass die internationale Gemeinschaft oft nur die Rolle des ohnmächtigen Zuschauers einnimmt. Hinzu kommen Ereignisse wie die Ebola-Krise, die die lokale wie internationale Sicherheit ebenfalls massiv gefährden. Der Programmschwerpunkt setzt sich mit der internationalen Verantwortung sowie den Handlungsoptionen der internationalen Gemeinschaft in diesen Situationen auseinander. So ist etwa zu fragen, was angesichts der jüngsten Entwicklungen von der vieldiskutierten Schutzverantwortung geblieben ist und wie die internationale Gemeinschaft etwa mit den Flüchtlingsströmen umgeht. Ebenso interessieren die strukturellen Ursachen staatlicher und regionaler Erosionsprozesse.
Darüber hinaus stellt sich die Frage, wie sich die mögliche neue Eiszeit in den internationalen Beziehungen auf die europäische und internationale Friedensordnung auswirkt.

AKTUELLES

Frieden muss von innen wachsen – aber wie?

ANMELDUNG JETZT!

Am 08. Februar 2018 laden wir zu einer Abendveranstaltung in die Frauenkirche Dresden ein. Hauptredner zum Thema „Frieden muss von innen wachsen – aber wie?“ wird der UN-Sonderbeauftragten für Syrien, Staffan de Mistura, sein. Über ihre Erfahrungen auf dem steinigen Weg zu einem friedlichen Zusammenleben berichten an dem Abend auch Vera Baboun, ehemalige Bürgermeisterin von Bethlehem, Tanja Gönner von der GIZ sowie Hajer Sharief, Extremely Together Young Leader aus Libyen.

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sef: Bonn Symposium 2017

Die SDGs in lokalen Partnerschaften umsetzen

PRÄSENTATIONEN JETZT ONLINE

Anfang Dezember veranstaltete die sef: zusammen mit der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) der Engagement Global gGmbH, dem Land Nordrhein-Westfalen und weiteren Unterstützern ihr diesjähriges internationales Bonn Symposium. Mehr als 120 Expertinnen und Experten diskutierten gute Beispiele für Partnerschaften in und zwischen Kommunen in unterschiedlichen Weltregionen. Die Präsentationen der Rednerinnen und Redner können Sie hier abrufen. Ein kurzer Konferenzbericht folgt in Kürze. 

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sef: Policy Lunch 2017

Mögliches UN-Abkommen zu Wirtschaft und Menschenrechten

BERICHT ERSCHIENEN

Ende Oktober fanden in Genf die dritten Verhandlungen zu einem UN-Abkommen zu Wirtschaft und Menschenrechten statt. Ziel ist ein rechtsverbindliches Instrument für Staaten und Unternehmen. Mit einem sef: Policy Lunch informierte informierten sef: und CIDSE am 20. November in Brüssel über die Verhandlungen und die Position der europäischen Institutionen. Unser Kurzbericht in englischer Sprache bietet Ihnen einen Überblick. 

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Die sef: im Dialog mit NRW-Landtagsabgeordneten

Am 20. Dezember 2017 begrüßte die sef: knapp 20 Abgeordnete des nordrhein-westfälischen Landtags zu einem Parlamentarischen Frühstück. Renate Hendricks, die Vorsitzende des sef: Vorstands, gab einen kurzen Überblick über die mehr als 30-jährige Geschichte und die aktuelle Arbeit der Stiftung. In der anschließenden Diskussion standen vor allem mögliche Anknüpfungspunkte zur Eine-Welt- und Nachhaltigkeitspolitik auf Länderebene im Vordergrund.

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„Sustaining Peace“ – Aktuelle Herausforderung für die Demokratie

ANKÜNDIGUNG

2018 startet die sef: eine neue hochrangige Veranstaltungsreihe, das Dresdner Forum für Internationale Politik. Am 8./9. Februar treffen sich internationale Expertinnen und Experten um über die aktuellen Herausforderungen für Demokratien zu diskutieren. Wie kann gesellschaftliches Zusammenleben in Frieden und ohne Gewalt langfristig möglich sein? Staffan de Mistura, UN-Sonderbeauftragter für Syrien, sowie Steve Killelea, Herausgeber des Global Peace Index, haben ihre Mitwirkung bereits zugesagt.

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