EINE Welt-Band 24

Jugendliche in gewaltsamen Lebenswelten

Wege aus den Kreisläufen der Gewalt

 

Sabine Kurtenbach, Rüdiger Blumör, Sebastian Huhn (Hg.)

Baden-Baden 2010; 239 Seiten; 19,90 €; Broschur
ISBN 978-3-8329-5682-0

 

Gewalt von Jugendlichen ist auch in vielen Entwicklungsgesellschaften ein zentrales Thema öffentlicher Debatten. Dabei dominieren Täter-Opfer-Stereotype die Debatten. Die Konsequenzen des Heranwachsens in der Gewalt für Jugendliche werden hingegen nur selten thematisiert. Dabei gilt dies als zentraler Risikofaktor für jugendliches Gewaltverhalten. Allerdings gibt es keinen Automatismus: Nicht jeder junge Ex-Kombattant wird nach Kriegsende zum Gangmitglied und nicht jeder jugendliche Schläger schließt sich bewaffneten Gruppen an. Gewaltverhalten ist für Jugendliche eine von vielen Handlungsoptionen. Die zentrale Frage ist mithin, welche Faktoren die Rekrutierung Jugendlicher in die Gewalt ermöglichen, welche sie verhindern und wie die Widerstandskraft junger Menschen gestärkt werden kann.

Der EINE Welt Band 24 der Stiftung Entwicklung und Frieden analysiert Ursachen und Formen der Mobilisierung von Jugendlichen für Gewalt, beschreibt die psycho-sozialen Auswirkungen für Jugendliche, die in gewaltsamen Lebenswelten heranwachsen und benennt Faktoren, die jugendliches Gewaltverhaltens perpetuieren. Schließlich zeigt der Band mögliche Auswege aus diesen „Teufelskreisläufen“ jugendlichen Gewaltverhaltens.

Für den EINE Welt Band 24 gelang es Dr. Sabine Kurtenbach, Dr. Rüdiger Blumör und Sebastian Huhn, internationale Expertinnen und Experten zu gewinnen, die sich dem Thema aus unterschiedlichen fachwissenschaftlichen, praktischen und regionalen Perspektiven nähern.

Der EINE Welt-Band 24 kann direkt bei der SEF oder über den Nomos Verlag bestellt werden.

AKTUELLES

Frieden muss von innen wachsen – aber wie?

ANMELDUNG JETZT!

Am 08. Februar 2018 laden wir zu einer Abendveranstaltung in die Frauenkirche Dresden ein. Hauptredner zum Thema „Frieden muss von innen wachsen – aber wie?“ wird der UN-Sonderbeauftragten für Syrien, Staffan de Mistura, sein. Über ihre Erfahrungen auf dem steinigen Weg zu einem friedlichen Zusammenleben berichten an dem Abend auch Vera Baboun, ehemalige Bürgermeisterin von Bethlehem, Tanja Gönner von der GIZ sowie Hajer Sharief, Extremely Together Young Leader aus Libyen.

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sef: Bonn Symposium 2017

Die SDGs in lokalen Partnerschaften umsetzen

PRÄSENTATIONEN JETZT ONLINE

Anfang Dezember veranstaltete die sef: zusammen mit der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) der Engagement Global gGmbH, dem Land Nordrhein-Westfalen und weiteren Unterstützern ihr diesjähriges internationales Bonn Symposium. Mehr als 120 Expertinnen und Experten diskutierten gute Beispiele für Partnerschaften in und zwischen Kommunen in unterschiedlichen Weltregionen. Die Präsentationen der Rednerinnen und Redner können Sie hier abrufen. Ein kurzer Konferenzbericht folgt in Kürze. 

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sef: Policy Lunch 2017

Mögliches UN-Abkommen zu Wirtschaft und Menschenrechten

BERICHT ERSCHIENEN

Ende Oktober fanden in Genf die dritten Verhandlungen zu einem UN-Abkommen zu Wirtschaft und Menschenrechten statt. Ziel ist ein rechtsverbindliches Instrument für Staaten und Unternehmen. Mit einem sef: Policy Lunch informierte informierten sef: und CIDSE am 20. November in Brüssel über die Verhandlungen und die Position der europäischen Institutionen. Unser Kurzbericht in englischer Sprache bietet Ihnen einen Überblick. 

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Die sef: im Dialog mit NRW-Landtagsabgeordneten

Am 20. Dezember 2017 begrüßte die sef: knapp 20 Abgeordnete des nordrhein-westfälischen Landtags zu einem Parlamentarischen Frühstück. Renate Hendricks, die Vorsitzende des sef: Vorstands, gab einen kurzen Überblick über die mehr als 30-jährige Geschichte und die aktuelle Arbeit der Stiftung. In der anschließenden Diskussion standen vor allem mögliche Anknüpfungspunkte zur Eine-Welt- und Nachhaltigkeitspolitik auf Länderebene im Vordergrund.

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„Sustaining Peace“ – Aktuelle Herausforderung für die Demokratie

ANKÜNDIGUNG

2018 startet die sef: eine neue hochrangige Veranstaltungsreihe, das Dresdner Forum für Internationale Politik. Am 8./9. Februar treffen sich internationale Expertinnen und Experten um über die aktuellen Herausforderungen für Demokratien zu diskutieren. Wie kann gesellschaftliches Zusammenleben in Frieden und ohne Gewalt langfristig möglich sein? Staffan de Mistura, UN-Sonderbeauftragter für Syrien, sowie Steve Killelea, Herausgeber des Global Peace Index, haben ihre Mitwirkung bereits zugesagt.

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