EINE Welt-Band 23

Sektorale Weltordnungspolitik

Effektiv, gerecht und demokratisch?

 

Helmut Breitmeier, Michèle Roth, Dieter Senghaas (Hg.)

Baden-Baden 2009; 244 Seiten; 19,90 €; Broschur
ISBN 978-3-8329-4139-0

Wie effektiv, gerecht und demokratisch ist das globale Regieren? „Weltordnungspolitik“ in Form von Global Governance zielt auf globale Problemlösung in breit gefassten Politikbereichen wie der Sicherheits-, Handels-, Umwelt- oder Entwicklungspolitik ab. Innerhalb dieser sektoralen Teilordnungen existiert jeweils eine Vielzahl von globalen, regionalen und bilateralen Institutionen zur Bearbeitung grenzüberschreitender Probleme. 

Mit dem Konzept von Global Governance untrennbar verknüpft sind normative Anforderungen wie die Verwirklichung gerechter Verteilungsleistungen und die Demokratisierung des globalen Regierens. Zwischen dem Ideal einer solchen Weltpolitik und ihrer Verwirklichung in der politischen Realität klafft allerdings noch immer eine große Lücke.

Der vorliegende Band analysiert zehn ausgewählte Teilordnungen der Weltpolitik unter der Fragestellung, wie weit die Fähigkeit der Weltgesellschaft vorangeschritten ist, grenzüberschreitende Probleme effektiv, sozial gerecht und demokratisch zu bearbeiten. Er bietet darüber hinaus eine vergleichende Betrachtung zwischen den Teilordnungen sowie eine Analyse darüber, wie weit sie in unterschiedlichen Weltregionen bereits verwirklicht sind. 

Der EINE Welt-Band 23 kann direkt bei der SEF oder über den Nomos Verlag bestellt werden.

AKTUELLES

Frieden muss von innen wachsen – aber wie?

ANMELDUNG JETZT!

Am 08. Februar 2018 laden wir zu einer Abendveranstaltung in die Frauenkirche Dresden ein. Hauptredner zum Thema „Frieden muss von innen wachsen – aber wie?“ wird der UN-Sonderbeauftragten für Syrien, Staffan de Mistura, sein. Über ihre Erfahrungen auf dem steinigen Weg zu einem friedlichen Zusammenleben berichten an dem Abend auch Vera Baboun, ehemalige Bürgermeisterin von Bethlehem, Tanja Gönner von der GIZ sowie Hajer Sharief, Extremely Together Young Leader aus Libyen.

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sef: Bonn Symposium 2017

Die SDGs in lokalen Partnerschaften umsetzen

PRÄSENTATIONEN JETZT ONLINE

Anfang Dezember veranstaltete die sef: zusammen mit der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) der Engagement Global gGmbH, dem Land Nordrhein-Westfalen und weiteren Unterstützern ihr diesjähriges internationales Bonn Symposium. Mehr als 120 Expertinnen und Experten diskutierten gute Beispiele für Partnerschaften in und zwischen Kommunen in unterschiedlichen Weltregionen. Die Präsentationen der Rednerinnen und Redner können Sie hier abrufen. Ein kurzer Konferenzbericht folgt in Kürze. 

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sef: Policy Lunch 2017

Mögliches UN-Abkommen zu Wirtschaft und Menschenrechten

BERICHT ERSCHIENEN

Ende Oktober fanden in Genf die dritten Verhandlungen zu einem UN-Abkommen zu Wirtschaft und Menschenrechten statt. Ziel ist ein rechtsverbindliches Instrument für Staaten und Unternehmen. Mit einem sef: Policy Lunch informierte informierten sef: und CIDSE am 20. November in Brüssel über die Verhandlungen und die Position der europäischen Institutionen. Unser Kurzbericht in englischer Sprache bietet Ihnen einen Überblick. 

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Die sef: im Dialog mit NRW-Landtagsabgeordneten

Am 20. Dezember 2017 begrüßte die sef: knapp 20 Abgeordnete des nordrhein-westfälischen Landtags zu einem Parlamentarischen Frühstück. Renate Hendricks, die Vorsitzende des sef: Vorstands, gab einen kurzen Überblick über die mehr als 30-jährige Geschichte und die aktuelle Arbeit der Stiftung. In der anschließenden Diskussion standen vor allem mögliche Anknüpfungspunkte zur Eine-Welt- und Nachhaltigkeitspolitik auf Länderebene im Vordergrund.

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„Sustaining Peace“ – Aktuelle Herausforderung für die Demokratie

ANKÜNDIGUNG

2018 startet die sef: eine neue hochrangige Veranstaltungsreihe, das Dresdner Forum für Internationale Politik. Am 8./9. Februar treffen sich internationale Expertinnen und Experten um über die aktuellen Herausforderungen für Demokratien zu diskutieren. Wie kann gesellschaftliches Zusammenleben in Frieden und ohne Gewalt langfristig möglich sein? Staffan de Mistura, UN-Sonderbeauftragter für Syrien, sowie Steve Killelea, Herausgeber des Global Peace Index, haben ihre Mitwirkung bereits zugesagt.

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