Globale Trends 2015

Perspektiven für die Weltgesellschaft

Michèle Roth, Cornelia Ulbert, Tobias Debiel (Hg.)

Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt/Main
Mai 2015
341 Seiten, ISBN 978-3-596-03287-7, EUR 16,99

Im Jahr 2015 stehen wichtige Entscheidungen, vor allem über die Weiterentwicklung der globalen Entwicklungsagenda, an. Dabei bietet sich die Möglichkeit, nachhaltige Entwicklungsziele für EINE Welt zu formulieren, die sich sowohl auf den Globalen Süden als auch den Globalen Norden beziehen. Diese Diskussionen finden zu einer Zeit statt, in der der seit den 1990er Jahren praktizierte „kooperative Multilateralismus“ einem starken Wandel unterworfen ist, nicht zuletzt durch den Aufstieg neuer Wirtschaftsmächte. Gleichzeitig scheint die Welt zunehmend „unfriedlicher“ zu werden durch ein Wiederaufleben geopolitischer Konflikte und das Erstarken terroristischer Bewegungen. Die Globalen Trends 2015 betrachten diese und weitere aktuelle Entwicklungen vor dem Hintergrund langfristiger Trends und eröffnen Handlungsperspektiven.

Mit den Globalen Trends 2015 setzen die Stiftung Entwicklung und Frieden (sef:) und das Institut für Entwicklung und Frieden (INEF), die seit 1991 existierende Reihe der Analysen aktueller Trends in den Bereichen Frieden und Sicherheit, Weltgesellschaft sowie Weltwirtschaft und Nachhaltigkeit fort. Wie auch in den vorangegangenen Ausgaben wurden für dieses Standardwerk eine Fülle an weltweit verfügbaren Daten und Informationen anschaulich aufbereitet. Für die Globalen Trends 2015 konnten mit dem Käte Hamburger Kolleg/Center for Global Cooperation Research, einem interdisziplinären Zentrum für globale Kooperationsforschung der Universität Duisburg-Essen, ein weiterer institutioneller Mitherausgeber gewonnen werden.

AKTUELLES

Frieden muss von innen wachsen – aber wie?

ANMELDUNG JETZT!

Am 08. Februar 2018 laden wir zu einer Abendveranstaltung in die Frauenkirche Dresden ein. Hauptredner zum Thema „Frieden muss von innen wachsen – aber wie?“ wird der UN-Sonderbeauftragten für Syrien, Staffan de Mistura, sein. Über ihre Erfahrungen auf dem steinigen Weg zu einem friedlichen Zusammenleben berichten an dem Abend auch Vera Baboun, ehemalige Bürgermeisterin von Bethlehem, Tanja Gönner von der GIZ sowie Hajer Sharief, Extremely Together Young Leader aus Libyen.

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sef: Bonn Symposium 2017

Die SDGs in lokalen Partnerschaften umsetzen

PRÄSENTATIONEN JETZT ONLINE

Anfang Dezember veranstaltete die sef: zusammen mit der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) der Engagement Global gGmbH, dem Land Nordrhein-Westfalen und weiteren Unterstützern ihr diesjähriges internationales Bonn Symposium. Mehr als 120 Expertinnen und Experten diskutierten gute Beispiele für Partnerschaften in und zwischen Kommunen in unterschiedlichen Weltregionen. Die Präsentationen der Rednerinnen und Redner können Sie hier abrufen. Ein kurzer Konferenzbericht folgt in Kürze. 

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sef: Policy Lunch 2017

Mögliches UN-Abkommen zu Wirtschaft und Menschenrechten

BERICHT ERSCHIENEN

Ende Oktober fanden in Genf die dritten Verhandlungen zu einem UN-Abkommen zu Wirtschaft und Menschenrechten statt. Ziel ist ein rechtsverbindliches Instrument für Staaten und Unternehmen. Mit einem sef: Policy Lunch informierte informierten sef: und CIDSE am 20. November in Brüssel über die Verhandlungen und die Position der europäischen Institutionen. Unser Kurzbericht in englischer Sprache bietet Ihnen einen Überblick. 

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Die sef: im Dialog mit NRW-Landtagsabgeordneten

Am 20. Dezember 2017 begrüßte die sef: knapp 20 Abgeordnete des nordrhein-westfälischen Landtags zu einem Parlamentarischen Frühstück. Renate Hendricks, die Vorsitzende des sef: Vorstands, gab einen kurzen Überblick über die mehr als 30-jährige Geschichte und die aktuelle Arbeit der Stiftung. In der anschließenden Diskussion standen vor allem mögliche Anknüpfungspunkte zur Eine-Welt- und Nachhaltigkeitspolitik auf Länderebene im Vordergrund.

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„Sustaining Peace“ – Aktuelle Herausforderung für die Demokratie

ANKÜNDIGUNG

2018 startet die sef: eine neue hochrangige Veranstaltungsreihe, das Dresdner Forum für Internationale Politik. Am 8./9. Februar treffen sich internationale Expertinnen und Experten um über die aktuellen Herausforderungen für Demokratien zu diskutieren. Wie kann gesellschaftliches Zusammenleben in Frieden und ohne Gewalt langfristig möglich sein? Staffan de Mistura, UN-Sonderbeauftragter für Syrien, sowie Steve Killelea, Herausgeber des Global Peace Index, haben ihre Mitwirkung bereits zugesagt.

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